Frühindikations- und Kontrollsystem im Stadtumbau (FKS)
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Das neue BMBF geförderte Forschungsprojekt.
Dazu eine Übersicht.
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Die Verbundpartner aus Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft:
Am 01.01.2004 ist das BMBF - geförderte Projekt „Entwicklung eines Frühindikations- und Kontrollsystems zur Unterstützung einer flexiblen Stadtentwicklungsplanung“ gestartet. Die Bearbeitung erfolgt interdisziplinär durch die Verbundpartner Universität Leipzig, IBBS, Lehrstuhl Stadtentwicklung (Projektleitung), innova (Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH) und Stadt Forst (Lausitz).
innova Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH
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Presseinformationen zum Projekt:
Universität Leipzig > Pressemitteilungen
idw - Frühwarnsystem im Stadtumbau
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Das Projekt:
Die
Entwicklung der Städte wird derzeit nachhaltig durch strukturelle Veränderungen
der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Dem
entsprechend ist ein grundsätzliches Umdenken im Umgang mit aktuellen und
zukünftigen Fragestellungen der Stadtentwicklung notwendig. Die Suche nach
alternativen Instrumenten zur differenzierten Analyse und Bewältigung der
anstehenden Aufgaben in der Stadtentwicklungsplanung ist Anlass dieses
Forschungsprojektes.
Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung eines EDV-gestützten Kontroll- und
Frühwarnsystems zur Anwendung in der Stadtentwicklungsplanung. Es soll helfen
die Planungsprozesse einer Stadt zu flexibilisieren und das Zusammenspiel von
Städten sowie Kommunen einer Region durch die Vereinheitlichung von
Datengrundlagen zu vereinfachen. Darüber hinaus kann ggf. eine erweiterte
Anwendung des Systems auf überregionaler Ebene angestrebt werden.
FKS - Stadtentwicklungsplanung
Zentrale Seite der Universität Leipzig
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BMBF:
Projekt: Frühwarn- und Kontrollsystem
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Indikatorenlisten:
Liste
07.09.2005
Leipziger Software für schrumpfende Städte
Leipziger Forscher wollen mittels einer Software das
Problem der schrumpfenden Städte in den Griff bekommen und Ansatzpunkte für den
Stadtumbau liefern. Die Universität Leipzig hat in dem vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) mit knapp einer Million Euro geförderten Projekt
die Gesamtkoordination übernommen. Besonders Klein- und Mittelstädte sollen von
dem so genannten Monitoring profitieren.
"Unser Softwareprogramm ist für alle Kommunen von Interesse und wichtig, da die
Transformationsprozesse überall in gravierendem Maße stattfinden", sagt
Stadtplanerin Dr. Silke Weidner von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
Ziel sei die Entwicklung eines Frühindikationssystems, das durch die Verknüpfung
von Indikatoren Wirkungszusammenhänge erschließt und den Blick in die Zukunft
erlaubt, sagte Weidner im Zusammenhang mit einem Kongress. Der Kongress für
Stadterneuerung und Stadtumbau findet vom 12. bis 14. September in
Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig statt. Die Veranstaltung fokussiert auf
Leipzig, das im Stadtumbau als Labor unter realen Bedingungen gilt, denn hier
werden neue Wege zur Revitalisierung von Altbaugebieten, zur Weiterentwicklung
von Großsiedlungen, zum Umgang mit Leerstand, zur Reaktion auf strukturelle
sowie demografische Veränderungsprozesse erprobt.
Nach Aussagen von Weidner sei gerade in Ostdeutschland lange Zeit nur reaktiv
auf die Schrumpfungs- und damit Verwaisungsprozesse von Stadtteilen reagiert
worden. "Schon in den 1990er Jahren hätte man vielerorts feststellen können,
dass das Wachstum nicht der realen Nachfrage entspricht - man hat aber weiter
dafür geplant und gebaut." In den alten Bundesländern, auch wenn dort die
Probleme noch nicht derart gravierend seien, bestehe ebenfalls die Möglichkeit,
ja Notwendigkeit zum Handeln im Sinne der Stadterneuerung. "Dafür wäre unser
Frühindikations- und Kontrollsystem bestens geeignet", sagt Weidner zur Halbzeit
des dreijährigen Projekts. Der praktische Einsatz soll in der letzten Phase an
Forst in der Lausitz erprobt werden. Die bereits bestehenden Erfahrungen
ausländischer Nachbarn sollen darüber hinaus in das Projekt einfließen.
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