Newsticker Archiv
Januar 200528.01.2005
Wolfen: Der Abriss soll zügig weitergeführt werden
Der Abriss auf Dauer überflüssigen Wohnraums in
Wolfen-Nord soll auch in den nächsten Jahren zügig weitergeführt werden. Das
machte Harald Rupprecht, Geschäftsführer der Erneuerungsgesellschaft Wolfen-Nord
(EWN), in der jüngsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses des Stadtrates
Wolfen deutlich.
Gegenwärtig ist noch Phase zwei des Programmjahres 2003 im Gange. Es beinhaltet,
bis Ende April insgesamt 1 140 Wohnungen vom Markt zu nehmen. Das Programmjahr
2004, für das Ende vergangenen Jahres der Bewilligungsbescheid über Fördermittel
eingegangen ist, sieht vor, weitere 1 182 Wohnungen abzureißen. Innerhalb des
Programmjahres 2005 sind 954 Wohnungen für den Abriss angemeldet worden. Gehen
alle Pläne von EWN und den Wohnungsgesellschaften auf, könnten Ende 2006 knapp
80 Prozent der insgesamt im Neubaustadtteil vorgesehenen Abrissarbeiten erledigt
sein. Rund 6 000 von einst etwa 13 500 Wohnungen in Wolfen-Nord sollen bis 2010
weg. Das bedeutet unter anderem, dass der Wohnkomplex IV / 3 völlig
verschwindet.
Wie Rupprecht sagte, gebe es aber einige Unwägbarkeiten. Zum einen seien die
Mittel für das Programmjahr 2004 um zehn Prozent gekürzt worden. Eigentlich sei
der Abriss von 1 311 Wohnungen beantragt worden. Dass, wie zugesagt, im
Programmjahr 2005 die zehn Prozent wieder draufgesattelt werden, sah er
skeptisch. Er rechnet damit, dass hier ein neuer Verschiebebahnhof entstehen
könnte. Schon jetzt ist Wolfen trotz aller Fortschritte mit dem Abrissgeschehen
ein Jahr im Rückstand.
Vor allem aber: Das Programm Stadtumbau-Ost bestehe aus zwei Teilen - Abriss und
Aufwertung des verbleibenden Wohnungsbestandes samt Umfeld. Finanziert werden
müssten Aufwertungsmaßnahmen indes zu je einem Drittel von Bund, Land und
Kommunen. "Für Aufwertung fehlt den Kommunen das Geld", so Rupprecht.
Erschwerend kommt hinzu, dass das letzte Wohnungsförderprogramm, die
Investitionszulage in Höhe von 15 Prozent, ersatzlos gestrichen wurde. "Die
Wohnungsbauförderung ist gleich Null", so der EWN-Geschäftsführer.
www.mz-web.de
28.01.2005
Saalfeld: Stadtwerke nehmen Blockheizkraftwerk in
Betrieb
Mit dem Knopfdruck wurde gestern das neue
Blockheizkraftwerk (BHKW) der Stadtwerke symbolisch in Betrieb genommen. Es
entstand seit Ende September im Haus des Heizwerkes in Nachbarschaft des
Stadtteilzentrums Gorndorf. Kernstück ist die Kesselanlage mit Motor und
Transformator, die von der Firma MTU GmbH Friedrichshafen geliefert wurden.
"Mit dem BHKW können die Stadtwerke Strom und Wärme künftig wirtschaftlicher und
umweltfreundlicher erzeugen", so Geschäftsführer Bernd Maciejewski. Durch
Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand ist der maximale Wärmebedarf in
Gorndorf seit 1994 von 18 auf etwa 15 Megawatt zurück gegangen. Die neue Anlage
passt sich dieser Situation an. In der heizfreien Zeit liegt der mittlere Bedarf
für die Warmwasserbereitung bei 1000 KW und bei 10 000 -11 000 KW im Winter.
Bisher hatte der relativ geringe Bedarf für die Warmwasserbereitung und die
zulässige Kesselmindestlast von 1500-2000 KW im Sommer zum Aussetzerbetrieb der
Kessel geführt, was deren Wirkungsgrade verschlechterte.
www.otz.de
28.01.2005
Wittenberge: Leerstand im Jahnschul-Viertel
Und wie ist mit dem Jahnschul-Viertel umzugehen? Das
Viertel hat durch seine Gründerzeithäuser städtebaulich herausragende Bedeutung.
Gleichzeitig ist es aber wegen des großen Wohnungsleerstandes ein Problem. –
Eine Arbeitsgruppe des Landesamtes für Bauen und Wohnen sowie des Ministeriums
für Infrastruktur und Raumordnung weilte gestern zu einem Arbeitsbesuch in
Wittenberge. Es geht um Stadtentwicklung und -erneuerung, so kennzeichnete die
Referatsleiterin für Stadtentwicklung/Wohneigentum, Rita Werneke, den
Besuchszweck und betonte gleichzeitig, dass der Stadtumbau dabei eine große
Rolle spiele. Wichtig sei es, sich regelmäßig vor Ort ein Bild zu machen.
Mit dem Abbruch von Nord würde genau das erreicht, worauf die Stadtentwicklung
ziele – die Randbereiche zugunsten der Innenstadt zurückzubauen, wertete die
Referatsleiterin. Erfreulich auch die Entwicklung der Altstadt, die in den
sanierten Bereichen kaum Leerstand aufweise.
Für das Jahnschul-Viertel komme es aus ihrer Sicht darauf an, "Wohnraum zu
reduzieren, ohne offene Wunden zu schlagen". Die Referatsleiterin kennzeichnete
die Beratung zwischen Landesamt und Ministerium sowie der Stadt mit
Bürgermeister Klaus Petry als Auftakt für eine tiefgreifende Diskussion, wie mit
dem Leerstand in dem Gründerzeitviertel umzugehen ist. Das brauche mit
Sicherheit auch etwas Zeit und schließe vielleicht auch schmerzhafte
Entscheidungen ein. Nachdenken über den Einsatz von Fördermitteln sei auch immer
das Nachdenken über den Umgang mit Steuergeld.
www.svz.de
22.01.2005
Dessau: verändert sich mit Phantasie
Aufträge für 14,3 Millionen Euro haben die drei
Wohnungsunternehmen, Dessauer Wohnungsbaugesellschaft, Wohnungsgenossenschaft
Dessau und der Wohnungsverein Dessau im vergangenen Jahr an die örtliche
Wirtschaft vergeben. Damit hätten sie, zusammen mit den Lieferungen der
Stadtwerke und den Arbeiten anderer Dienstleister, zirka 700 Arbeitsplätze
gesichert.
Diese Bilanz zog Hans Tschammer, Vorstandsvorsitzender der
Wohnungsgenossenschaft, am Donnerstagabend in seiner Ansprache zum
traditionellen gemeinsamen Neujahrsempfang aller drei Unternehmen im NH-Hotel.
Fast jeder zweite der rund 22 000 Mieter in der Stadt Dessau wohnt in einer
Wohnung der kommunalen Gesellschaft oder der beiden Genossenschaften. "Damit
sind wir nicht nur ein wichtiger Wirtschaftspartner, sondern auch der wichtigste
Partner im begonnenen Stadtumbauprozess", betonte Tschammer. Diesem Prozess
bescheinigte Baudezernent Karl Gröger in seinem Grußwort, dass er an Tempo
gewonnen habe. "1 000 Wohnungen sind weg, ich denke, dass wir in diesem Jahr 2
000 erreichen." Die Hauptlast hat bisher die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft
getragen. 700 Wohnungen hat sie vom Markt genommen. Doch Stadtumbau ist nicht
nur Abriss. "Für eine intelligente Schrumpfung der Städte sind intelligente
Lösungen mit Phantasie gefragt", forderte Joachim Gottschalk, Staatssekretär im
Bauministerium, und bescheinigte den Dessauern, diesbezüglich auf dem richtigen
Weg zu sein. "Die Ausbildung von urbanen Kernen und landschaftlichen Zonen ist
eine innovative und schwierige Aufgabe zugleich."
www.mz-web.de
22.01.2005
Wittenberge: Kein Rückbau von Kläranlagen
Der Rückbau von Ver- und Entsorgungssystemen ist für
Wittenberge nicht akut. In einem Gespräch trat Bauamtsleiter Ulrich Siodla dem
Eindruck entgegen, die Bürger hätten ein überdimensioniertes Abwassersystem zu
tragen. Die Auslastung der Anlagen liege derzeit bei etwa 75 Prozent. Dies sei
ein akzeptabler Wert. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts werden 80
Prozent als völlig unschädlich eingestuft. Gleichwohl bestehen im Eigenbetrieb
Abwasser Überlegungen, wie das Entsorgungssystem verkleinert werden kann. So
könnte eines der drei Bewegungsbecken im Wittenberger Klärwerk zeitweilig
stillgelegt werden. Bereichsingenieur Helmut Freitag sieht jedoch auch objektive
Grenzen für eine Schrumpfung. Bei Regen oder Hochwasser müsse das Klärwerk für
kurze Zeit weitaus größere Mengen verarbeiten können. Der Bauamtsleiter hält
einen Spielraum nach oben generell für notwendig, denn die Stadt müsse sich
damit die Möglichkeit von Industrie- und Gewerbeansiedlungen offen halten.
Ulrich Siodla, Beauftragter Werkleiter der Abwasserentsorgung, und Helmut
Freitag verdeutlichten, dass es in der Elbestadt drei Klärwerke gibt. Zwei
kleinere Anlagen in Garsedow und Hinzdorf für die Elbdörfer. Für das Stadtgebiet
ist das Klärwerk Wittenberge in Bentwisch aufnahmebereit. Um die Abwässer von
3416 Grundstücken in die Kläranlagen zu transportieren sind 33 Pumpstationen
notwendig.
www.maerkischeallgemeine.de
22.01.2005
Wittenberg: Private finden noch Mieter
Wittenberg schrumpft, sind sich alle Experten einig. Doch
was bei den großen Wohnungsunternehmen zum Abriss ihrer Blöcke führt, schein bei
den privaten Vermietern noch nicht angekommen zu sein. Die jedenfalls können
über mangelnde Interessenten noch nicht klagen. "Das Problem sind nicht die leer
stehenden Wohnungen", sagt Immobilienverwalter Thomas Popp. Objekte im
Investitionswert von rund 150 Millionen Euro verwaltet die Gesellschaft mit Sitz
in der Alten Sternwarte. Sobald ein Haus in der Innenstadt gut saniert ist,
finden sich auch Mieter. Dies gelte für rund ein Drittel der Wohnungen in
Wittenberg. Um die sechs Prozent Leerstand, schätzt Popp, werde hier
verzeichnet.
Gründe hat das zwei. Bei kleinen Wohnungen für junge Singles ist die Fluktuation
hoch. Bei Mietern zwischen 18 und 25 Jahren betrage die durchschnittliche
Wohndauer 18 Monate. Rund die Hälfte des Leerstandes sei darauf zurückzuführen.
Schwerer zu vermieten seien große Wohnungen über 90 Quadratmeter, denn da lägen
die Kosten trotz niedrigerer Quadratmeterpreise so hoch, dass der Kauf eines
Hauses schon eine Überlegung wert sei. Und so fehlen den privaten Vermietern
vornehmlich Familien als Mieter. "Da gibt es eine Delle", sagt Popp.
Es fehlen den Vermietern auch kleine Einheiten. "Die
75-Quadratmeter-Dreiraum-Wohnung mit Balkon", sagt Popps Konkurrent Thomas
Keitel, werde stark nachgefragt, sei aber kaum vorhanden. Und weil das so ist,
sieht Keitel auch keine Vorteile für die Privaten aus dem Abriss der
Plattenbauten. "Der Zuzug in die Innenstadt ist beschränkt", meint Keitel - auch
weil sich nicht alle die Mieten leisten könnten.
Dabei könne sich die eigentlich auch die Vermieter nicht leisten. Denn statt der
noch bis 1997 kalkulierten zwölf bis 13 Mark pro Quadratmeter sind heute mehr
als fünf Euro kaum drin - je größer die Wohnung desto weniger. "Viele privat
Bauherren sind deshalb in Schwierigkeiten gekommen", weiß Popp. Denn die
Refinanzierung steht und fällt mit den Mieten.
Das ist im gewerblichen Bereich nicht anders. "Es ist sogar noch schlimmer",
meinen die Verwalter. In so genannten B-Lagen beträgt die Miete gerade einmal
ein Drittel dessen, was geplant war. Rechnen würden sich nur Geschäftshäuser,
die jetzt auf dem Markt kämen - bei denen sei nämlich mit den neuen Preisen
kalkuliert worden. So oder so, "den Privaten hilft der Stadtumbau Ost kaum",
meint Popp. Im Gegenteil, sobald die Wiwog die Gagfah-Siedlung saniert hat,
kommen noch einmal rund 500 Wohnungen auf dem Markt. "Das wird man schon
merken", ist sich der Immobilienverwalter sicher. Dennoch sei der private
Wohnungsmarkt in Wittenberg "relativ in Ordnung".
www.mz-web.de
22.01.2005
Neukieritzsch: 22 Eigenheime schließen Lücken im
Zentrum
Die ersten Interessenten für das Wohngebiet "Unter den
Linden" in Neukieritzsch gibt es bereits. Doch die Bauwilligen müssen sich noch
etwas gedulden. Das Konzept für das Territorium ist beschlossen. Nun muss
Baurecht geschaffen werden.
"Eventuell Ende des Jahres können Eigenheimbauer einen verbindlichen Antrag
stellen", sagte Bürgermeister Henry Graichen. Der Abbruch von Häusern in der
Lindenstraße erfolgte im vergangenen Jahr für 50.000 Euro. Erste Vorstellungen,
wie das überplante Gebiet der Lindenstraße und der August-Bebel-Straße einmal
aussehen soll, gibt es ebenso. Dazu wurde ein Modell erstellt. "Um das gesamte
Projekt umzusetzen, muss der Rückbau eines Objektes in der August-Bebel-Straße
schnell erfolgen", bemerkte Graichen. Der erfolge im Rahmen des Förderprogrammes
Stadtumbau-Ost.
Der Gemeinderat von Neukieritzsch hatte im Dezember ein Bebauungskonzept für das
Wohngebiet "Unter den Linden" beschlossen. Es sieht 22 Grundstücke an der
August-Bebel-Straße und an der Lindenstraße vor. Die Flächen liegen zwischen 614
und 1222 Quadratmeter. "Wir haben ein breites Größenspektrum aufgestellt, um das
Gebiet besser vermarkten zu können", erläuterte Graichen. Gleichzeitig bemerkt
er, dass er den Bauwilligen wenig Auflagen erteilen will. "Wir möchten, dass die
Bauherren ihre Vorstellungen vom eigenen Heim umsetzen können. Einzig die Flucht
der Häuser soll einheitlich ausgerichtet werden", erläutert das
Gemeindeoberhaupt. Natürlich müsse auch der Abstand zur Straße eingehalten
werden. Doch schon bei der Wahl der Dachform besitzen die künftigen Bewohner
freie Hand. Wie viel die Flächen kosten werden, kann Graichen noch nicht sagen.
Darüber sprechen die Räte das letzte Wort. "Wir denken, dass die Parzellen gern
gekauft werden. Sie sind voll erschlossen und liegen in einer guten Lage",
meinte Graichen. Das Wohngebiet befindet sich im Gemeindezentrum. In der Nähe
steht der Bahnhof. Dort fährt die S-Bahn unter anderem nach Leipzig.
www.lvz-online.de
21.01.2005
Wittenberge: Grüne Wiese mit Wärmeanschluss
Am 30. Juni wird Wittenberge Nord mit seinen großen
Neubaublocks nicht mehr existieren.
Zurück bleibt dann neben dem Altenpflegeheim der Diakonie und den dazu gehörigen
zweigeschossigen Wohnhäusern eine grüne Wiese. Diese grüne Wiese hat allerdings
eine Besonderheit: Sie ist voll erschlossen, sprich Wasser- und
Abwasserleitungen, Elektrokabel, ja sogar Fernwärmeleitungen liegen in der Erde.
Sind das nicht beste Voraussetzungen, Bauwilligen das Gelände für Eigenheime
anzubieten?
Gerhardt Rues für die SPD im Stadtparlament und Fraktionsvorsitzender sieht Nord
als Chance, hier Leuten einen Bauplatz anzubieten, bevor sie sich – aus Mangel
an Möglichkeiten – nach Breese oder Weisen orientieren. Wenn auch die Nachfrage
nach Innenstadtstandorten momentan recht groß ist, nicht jeder will sich dort
niederlassen. Für jene könnte Nord die Alternative sein, bevor sie die Stadt
verlassen.
Gegen eine Siedlungsbebauung von Nord spricht allerdings der von den
Stadtverordtneten bekundete politische Wille, die Innenstadt zu stärken, darauf
zielt ja auch der Stadtumbau ab. Vom Grundsatz her solle Wittenberge Nord eine
Freifläche bleiben, so formulierte es dann auch in der jüngsten
Bauausschusssitzung Bürgermeister Klaus Petry. Vom städtischen Bauamtsleiter
Ulrich Siodla kommt der Hinweis, dass sich in Nord an der Motricher Straße noch
sechs freie Baugrundstücke eines privaten Bauträgers befinden, der im Jahr 2000
mit der Vermarktung begann. Ansonsten "müsste man sich einen Kopf machen, wie
sich in Nord alles gestalten lasse". Die 25000 Quadratmeter erschlossene Wiese,
die der Wohnungsbaugesellschaft in Nord gehören, und das Stück, das sich in
Besitz der Kommune befindet, würden laut WGW-Geschäftsführer Torsten Diehn für
bis zu 50 Bauplätze ausreichen.
www.svz.de
21.01.2005
Oschatz: Abrissbagger in der Reithausstraße willkommen
Dieser Anblick freut das Rentnerehepaar Elfriede und Hugo Faust.
Das leer stehende Wohnhaus auf ihrem Nachbargrundstück wird derzeit von Baggern
der Firma Höptner abgerissen. "Wir bleiben nun endlich verschont von
herunterfallenden Steinen oder Mörtel", ist Elfriede Faust erleichtert, die mit
ihrem Mann in der Reithausstraße 15 wohnt.
Das Abbruchhaus in der Reithausstraße 13 gehört einer Erbengemeinschaft, deren
Mitglieder in Mannschatz und Oschatz wohnen. Sie müssen den Abriss nur zum Teil
aus der eigenen Tasche bezahlen. "Für den Rückbau gibt es Fördermittel aus dem
Programm Stadtumbau Ost", sagt Bettina Trenkler, Leiterin des Amtes für
Stadtsanierung.
www.lvz-online.de
20.01.2005
Lübeck: Hochhaus am Pinassenweg wird Freitag abgerissen
Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe wird am kommenden
Freitag, 21. Januar 2005, auf Einladung der Wohnungsbaugesellschaft "Trave" ab
14.30 Uhr am Startschuß für den Abriß des Wohnhochhauses Pinassenweg teilnehmen.
Das 1970 erbaute neungeschossige Bauwerk wurde im Jahr 1988 von der städtischen
Grundstücksgesellschaft Trave übernommen.
"Schon seit langem hatte sich dieses Hochhaus zu einem sozialen Brennpunkt
entwickelt. Zur Entschärfung dieser Situation gibt es zum Abriss keine
Alternative," so Saxe. Die Menschen im Stadtteil hätten im Schatten des
Pinassenweghochhauses zunehmend ein subjektives Unsicherheitsgefühl gehabt.
Saxe: "Das muß man sehr ernst nehmen und darauf reagieren. Denn die Menschen
sollen sich in ihrem Stadtteil wohl und sicher fühlen." Die Schäden durch
Vandalismus in dem Hochhaus und der daraus sich ableitende hohe Sanierungsbedarf
und der hohe Leerstand führten letztlich zu der Entscheidung, das Hochhaus
abzureißen.
Der Abbruch des Gebäudes mit ehemals 171 Wohnungen ist Bestandteil des
Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau ExWoSt", mit dem
der Bund in Form von wissenschaftlich begleiteten Modellvorhaben innovative
Planungen und Maßnahmen in wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen
Forschungsfeldern fördert. Im Rahmen des Pilotprogramms "Stadtumbau-West" ist
der Abbruch des Hochhauses im Stadtteil
www.hl-live.de
20.01.2005
Halle: Trotz Temposteigerung ist kein Ende in
Sicht
Der Stadtumbau in Sachsen-Anhalt gewinnt immer mehr an
Fahrt. Die Zahl der nicht vermieteten Wohnungen im Land war 2003 erstmals seit
1994 nicht mehr gestiegen. Auch in Halle, wo der Stadtumbau ein wichtiger
Bestandteil der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas ist, scheint der
Höhepunkt des Überangebots bei Wohnungen überschritten zu sein. Im Sommer
vergangenen Jahres war die Zahl leer stehender Wohnungen im Vergleich zum
Höchststand im Jahr 2003 um zehn Prozent gesunken.
Zu diesem Ergebnis tragen zwei Vorgänge bei. Einerseits haben die
Wohnungsunternehmen der Stadt das Abriss-Tempo erhöht. Mit rund 3 810 bis Ende
Oktober beseitigten Wohnungen wurde das Ergebnis des Vorjahres um mehr als 1 000
Wohnungen übertroffen, das des Jahres 2002 sogar um das Vierfache. Andererseits
habe die Stadt aufgrund des Ansturms auf Studienplätze an der
Martin-Luther-Universität Studenten als neue Einwohner gewinnen können, erklärt
Michael Schädlich, Moderator des Netzwerkes Stadtumbau in Halle. So werde der
abmagernder Stadt ihr Mantel angepasst. Damit dieser Kurs gehalten werden kann,
wollen allein die beiden kommunalen Wohnungsunternehmen in diesem Jahr 47
Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von Wohnungen ausgeben. Von
2005 bis 2007 stehen 55 Millionen Euro für den Stadtumbau bereit.
Allerdings gebe es dabei eine Diskrepanz zwischen Platten- und Altbaugebieten,
hebt Anita Steinhart, Projektleiterin des Netzwerkes, hervor. Von 2002 bis 2004
sind rund ein Drittel der einst 16 000 leer stehenden Plattenwohnungen
verschwunden, aber erst 72 von 16 000 nicht genutzten Altbauwohnungen, sagt
Steinhart. Im Unterschied zu den großen Plattenbaugebieten, in denen die
Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG und die GWG Halle-Neustadt gut vorankommen,
gebe es in den Altbaugebieten eine Vielzahl von Eigentümern mit den
unterschiedlichsten Interessen. "Ich kenne keine Lösung für dieses Problem",
sagt Michael Schädlich, Geschäftsführer des Instituts für Strukturpolitik und
Wirtschaftsförderung Halle, das den Umbau der Stadt seit Jahren wissenschaftlich
begleitet.
Das aber ist nötig, denn aufgrund der weiter sinkenden Einwohnerzahl erwartet
Thomas Pohlack, Halles Bau-Beigeordneter, dass trotz des groß angelegten
Abrisses im Jahr 2010 in Halle noch mit 20 000 bis 30 000 leer stehenden
Wohnungen zu rechnen ist. Deshalb fordert er, dass das Stadtumbauprogramm Ost
weit über das Jahr 2010 hinaus fortgeführt werden soll. Zahlen aus dem
Statistischen Landesamt zeigen, wie ernst die Lage ist. Danach sinkt bis 2020
die Zahl der Haushalte um 16 Prozent. Das sind 192 000 Haushalte weniger als
2002.
"Der Stadtumbau kommt gut voran", resümiert Steinhart, "aber ein Ende ist längst
nicht in Sicht
www.mz-web.de
18.01.2005
Land Brandenburg: Szymanski dringt auf Masterplan
für den Stadtumbau
In Brandenburg soll nach dem Willen von
Infrastrukturminister Frank Szymanski ein Masterplan für den Stadtumbau
aufgestellt werden. Damit sollten die Aktivitäten zur Stärkung der Städte
gebündelt werden, sagte der Minister am Montag in Potsdam. Er rief alle
Ministerien auf, Vorschläge für den Masterplan zu erarbeiten. Bis Mitte des
Jahres sollten dazu Expertenworkshops veranstaltet werden. Szymanski betonte:
«Der Stadtumbau ist eine Querschnittsaufgabe der Landesregierung.» Der
Masterplan werde das Ziel der Landesregierung unterstützen, die Förderung
künftig auf Wachstumskerne zu fokussieren.
Mit Hilfe des Masterplans sollten nach den Worten des Ministers die Fachressorts
enger verzahnt, räumliche Schwerpunkte herausgearbeitet und vorhandene
Potenziale der Städter klar identifiziert werden. Damit werde auch ein wichtiger
Beitrag zur Verbesserung von Standortfaktoren für die Wirtschaft geleistet.
Szymanski betonte, künftig müssten noch mehr als bisher «ressortübergreifende
Förderpakete» geschnürt werden. Als positive Beispiele nannte er das
Dieselkraftwerk Cottbus, dessen Umbau zum Museum von Kultur- und
Infrastrukturministerium gemeinsam unterstützt werde. In Calau förderten sein
Ressort und das Bildungsministerium die Konzentration der Schulen an einem
Standort. Besonderen Wert legt der Minister auf die weitere Stärkung der
Innenstädte. Das sei eine Daueraufgabe. Die demografische Entwicklung könne
nicht kurzfristig umgekehrt werden. Deshalb müsse die Landesregierung alles
dafür tun, um die negativen Folgen zu mindern. Das Programm Stadtumbau Ost zeigt
nach den Worten Szymanskis zunehmend positive Wirkung. Bis Ende 2004 seien in
Brandenburg 15 700 Wohnungen abgerissen worden. Bis 2009 sollten insgesamt 49
000 Wohnungen vom Markt genommen werden. Bund und Land stellten 173 Millionen
Euro für den Abriss zur Verfügung. 260 Millionen Euro von Bund, Land und
Kommunen gebe es für so genannte Aufwertungsprojekte.
de.news.yahoo.com
18.01.2005
Wittenberge: Hausabriss ist nicht das Wichtigste
Hausabrisse sind spektakulär. Wenn sich Bagger durch
Mauerwerk fressen, ganze Neubaublöcke verschwinden, fällt das auf. Der
Stadtumbau in Wittenberge hat aber nicht nur diese Seite. Hand in Hand mit dem
Rückbau geht die Aufwertung. Wolf Kaufmann vom städtischen Sanierungsträger
BIG-Städtebau vertritt die Position, dass bei der Betrachtung des
elbestädtischen Stadtumbaus dem Abriss öffentlich weit mehr Beachtung geschenkt
wird als den Bemühungen, in den Stadtumbaugebieten Teilbereiche aufzuwerten.
Dass eine derartige Betrachtungsweise die Realität aber verzerre, belegt der
Architekt mit Zahlen: Im vergangenen Jahr flossen insgesamt 1,3 Millionen Euro
in die Stadt, um den Abbruch von Häusern zu finanzieren. Mit 60 Euro pro
Quadratmeter wird der Rückbau von Wohnungen gefördert. Die Kommune muss sich
daran finanziell nicht beteiligen. Für Aufwertungsmaßnahmen konnten aber
insgesamt 2,28 Millionen Euro ausgegeben werden. Davon kamen allein 1,5
Millionen Euro aus dem Teilprogramm Aufwertung des Stadtumbaus, bei dem anderen
Geld handelte es sich um Mittel aus der Städtebauförderung.
Ganz konkret beispielsweise die Rathausstraße zwischen der Bürgerstraße und der
Tivolistraße, nennt Kaufmann eines der großen Vorhaben aus dem vergangenen Jahr.
Auch der zweite Bauabschnitt der Zollstraße, der derzeit noch in Arbeit ist,
kann nur durch diese Gelder finanziert werden.
Aber, so Wolf Kaufmann, es sind auch viele kleine Maßnahmen, die nicht sofort
ins Auge fallen, die aber das Stadtbild doch nachhaltig verbessern.
Ein großes Projekt aus dem vergangenen Jahr soll noch erwähnt werden. 170000
Euro flossen in die Notsicherung des Ölmühlspeichers. Damit ist dem drohenden
Verfall etwas entgegengesetzt, wenn das Bauwerk, das nun schon zum sechsten Mal
als Kulisse für die Elblandfestspiele herhalten wird, damit auch noch nicht
endgültig von oben abgedichtet ist.
Froh ist Architekt Kaufmann über das, was sich im Gründerzeitviertel rund um die
Jahnschule getan hat, wenn auch die Probleme dort nicht zu übersehen sind. Wer
aber einen Blick in die Bossestraße wirft, kann sich an den dort sanierten
Häusern freuen. Aber auch in anderen Stadtgebieten ist die Aufwertung nicht zu
übersehen. Wolf Kaufmann nennt die Johannes-Runge-Straße 39, in der Steinstraße
die Häuser 15 und 33 sowie die Burgstraße 8 als Beispiel.
Und er ist froh über die 24 ortsbildverbessernden Maßnahmen – so die offizielle
Bezeichnung dieser Fördermaßnahme. Fenster, Dächer, Fassaden, an denen Bürger
mit Hilfe von Fördergeld etwas tun konnten, stehen hinter diesen Maßnahmen. Für
Kaufmann ein gutes Zeichen dafür, dass Bürger ihren Wohnort nicht aufgegeben
haben. Aufwertung ist für den, der sie betreibt, teurer als Abriss. Denn Bund
und Land übernehmen nicht die vollen Kosten. Die Kommune zahlt ein Drittel des
Fördergeldes, hinzu kommt dann jeweils noch der private bzw. der kommunale
Eigenanteil.
www.svz.de
18.01.2005
Leipzig: Keine Mehrheit für Abriss in
Erla-Siedlung
Die Pläne, in der Theklaer Erla-Siedlung vier Häuser
abzureißen und durch Eigenheime zu ersetzen, entwickeln sich zu einem einzigen
Desaster für die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB). Wie berichtet,
protestierten schon etliche Bewohner der Siedlung gegen das Vorhaben. Inzwischen
lehnen außerdem der Stadtbezirksbeirat Nordost, zwei Umweltverbände und Parteien
des Stadtrats die aktuellen Entwürfe ab.
Nachdem sich der CDU-Ortsverband gegen das Projekt ausgesprochen hatte, zogen
gestern weitere Parteien nach. "Wir sind nicht gegen den Stadtumbau", erklärte
Reiner Engelmann von der PDS. "Aber er darf nicht so dilettantisch laufen." Zum
Beispiel habe es der kommunale Wohnungskonzern in mehr als zwei Jahren
Planungszeit nicht vermocht, die Leute vor Ort vernünftig einzubeziehen. Im
Gegenteil, die Abrissobjekte seien als komplett leer gemeldet worden, obwohl
dort bis heute Mieter leben. "Die LWB sollte sich die Morungen-Siedlung zum
Vorbild nehmen, wo ein Privater solche Häuser rettet."
Auch Ingrid Glöckner von der SPD meinte, es seien "noch zu viele Fragen offen".
Sie wolle sich bei der heutigen Sitzung des Bau-Fachausschusses dafür einsetzen,
dass die Vorlage von der Tagesordnung der morgigen Stadtratssitzung gestrichen
wird.
Claudia Geißler-Ploog, die Leiterin des Stadtbezirksbeirats, rief nach einer
Beratung mit "außergewöhnlich vielen Besuchern" bei der LWBan und empfahl, man
solle in der Erla-Siedlung ein Bürgerforum organisieren, bei dem die
verschiedenen Probleme geklärt werden. Dies versprach Unternehmenssprecher
Gregor Hoffmann: "Zu unseren Plänen gibt es aber keine bezahlbare Alternative."
www.lvz-online.de
17.01.2005
Thüringen: Jena und Erfurt wachsen weiter
Trotz anhaltenden Bevölkerungsschwunds in Thüringen sind
die Einwohnerzahlen in einigen Städten gestiegen. Eine Umfrage in Meldeämtern
ergab einen Zuwachs in Jena, Erfurt, Weimar und Hildburghausen. In der
Landeshauptstadt stieg die Einwohnerzahl von 198.000 auf rund 199.000. In den
anderen Städten gab es nur geringe Zuwächse. Einen rückläufigen Trend
verzeichneten dagegen unter anderem in Gera, Rudolstadt und Meiningen sowie
Suhl, Altenburg und der Nordthüringer Raum. Nach Ansicht des Thüringer
Landkreistages hängt die Abwanderung eng mit der wirtschaftlichen Situation im
Land zusammen.
www.mdr.de
17.01.2005
Land Brandenburg: muss bescheidener werden
Brandenburg muss bescheidener werden. Das ist die
Quintessenz eines bislang internen Strategie-Papiers der Staatskanzlei
über nötige Konsequenzen aus Alterung, Abwanderung und Rückgang der Bevölkerung,
die das Land und insbesondere seine dünn besiedelten Randregionen wie Uckermark,
Prignitz und Lausitz in den nächsten Jahrzehnten grundlegend verändern werden.
In dem 80-Seiten-Bericht mit dem Titel „Den demografischen Wandel gestalten“
wird deshalb eine „radikale Abkehr von allein auf Wachstum ausgerichteten
Politikkonzepten“ gefordert. Zitat: „In allen Bereichen der Gesellschaft sind
Wachstumsfesseln zu lösen, die in überzogenem Anspruchsdenken an den Staat aber
auch an chronischer Überregulierung vieler Lebensbereiche begründet sind.“
Dieser 2. Demografiebericht der Platzeck-Regierung, der derzeit in den
Fachressorts beraten wird, ist brisant. Er enthält erste konkrete Empfehlungen,
wie das Land auf den Bevölkerungsrückgang und die Verödung der Randregionen
reagieren sollte - was beim Vorläufer-Papier vom Februar 2004 aus politischer
Rücksichtnahme auf die Landtagswahl noch ausgeklammert worden war. Fazit:
Brandenburgs Strukturen müssen der unabänderlichen Entwicklung angepasst, neue
Wege gegangen, das Land kinder- und familienfreundlicher werden. Die
Empfehlungen im Einzelnen sind vielfältig: Stichworte sind neben der
Konzentration der Fördermittel auf ausgewählte Städte und Wirtschaftsbranchen
zum Beispiel das Ermöglichen von Tele-Wohnraum-Arbeit von Landesbediensteten.
Wenn Kitas nicht mehr ausgelastet werden können, sollen künftig Tagesmütter die
Kinder-Betreuung gewährleisten. Im öffentlichen Nahverkehr sollen „Rufbusse“ und
Anschlusstaxis eingeführt werden, die im flachen Land nur bei Bedarf geordert
werden, um Leerfahrten zu vermeiden. Der Bericht schlägt sogar „Bürgerbusse“ wie
in England oder Holland vor, die von Freiwilligen gesteuert werden – als
Beispiel für die wachsende Bedeutung ehrenamtlichen Engagements. Die eher
konservativen Märker werden sich aber wohl auch stärker auf neue Technologien
einlassen müssen – um sich im großen Flächenland im Internetzeitalter
stundenlange Wege zu Behörden zu sparen. Konkret heißt das zum Beispiel, dass
Video-Gerichtsverhandlungen wie am Finanzgericht Cottbus ausgeweitet werden
könnten. Andererseits sind laut Bericht im Flächenland verstärkt mobile,
bürgernahe Lösungen gefragt – ob in der Verwaltung, im Handel, im Gesundhei
tswesen oder im Verkehr.
Politisch vielleicht am heikelsten: Es wird eine Straffung der Gerichtstandorte
und eine „Überprüfung der derzeitigen Kreisstruktur mit dem Ziel der Reduzierung
der Anzahl der Landkreise und der Einkreisung der kreisfreien Städte“ angeregt.
Bislang hat das Land 14 Kreise und vier eigenständige Städte. Die Staatskanzlei
erwägt demnach eine neue Kreisgebietsreform, die allerdings bis 2009 von der
Regierungskoalition ausgeschlossen wurde. Ausdrücklich verwiesen wird auf das
Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns, das jetzt fünf Regionalkreise bildet – „bei
vollständiger Integration der kreisfreien Städte“. Für Brandenburg hieße dies,
dass Cottbus, Brandenburg, Frankfurt und Potsdam ihre Kreisfreiheit verlieren
würden.
Der Druck zu solchen schlanken Strukturen ist nach den aufgelisteten nüchternen
Fakten immens: Brandenburgs Bevölkerung wird bis 2020 auf 2,4 Millionen
Einwohner sinken, wobei insbesondere in den berlinfernen und schon jetzt extrem
dünn besiedelten Randregionen dann 240 000 Menschen weniger leben werden als
heute. Zu den Folgen gehört, dass das ohnehin finanzschwache Land allein aus dem
je Einwohner verteilten Länderfinanzausgleich bis 2020 insgesamt rund drei
Milliarden Euro weniger erhalten wird. Zudem droht ein Fachkräftemangel, eine
Verödung von Dörfern. Zudem sei wegen der Alterung absehbar, dass die „physische
und mentale Flexibilität der Bevölkerung sinkt“. Es müsse damit gerechnet
werden, „dass Häuser und Bauernhöfe zunehmend leer fallen.“
www.lr-online.de
13.01.2005
Eisenach: Am "Stein" wird entkernt
Die Wohnungsgenossenschaft Erbstromtal (WG) macht nun
auch in Seebach ernst. Nachdem bereits im Wohngebiet "Mölmen" in Wutha-Farnroda
auch Genossenschafts-Blocks angerissen wurden, geht es nun im Wohngebiet "Am
Stein" in Seebach in die heiße Phase.
Der Block 29-35 mit seinen 48 Wohnungen wird derzeit entkernt, sprich: Alles was
nicht niet- und nagelfest ist, kommt raus. Besondere Vorsicht müssen die
Arbeiter bei der gerade stattfindenden Demontage der Außenhaut an den Tag legen,
denn darunter wartet die nicht ungefährliche Asbest-Dämmung. Danach folgt die
Umverlegung von Heizungs- und Warmwassersträngen, die ja auch weiterhin die
übrigen Blocks beliefern müssen, so Thomas Rauch, Technik-Vorstand der
Genossenschaft. Erst dann kann der eigentliche Abriss des Blocks erfolgen.
Geplant war, dass das ganze Unternehmen Ende Februar Geschichte sein sollte.
Doch das Wetter sorgte für einige Verzögerungen.
170 000 Euro kostet der Plattenbau-Abriss. Ein großer Teil davon wird über die
Förderung durch das Programm "Stadtumbau-Ost" finanziert, aber auch die
Genossenschaft hat ihren Teil zu tragen. Der jetzige Abriss ist der Auftakt am
Stein, schon im kommenden Jahr soll auch der Block 13-27 mit weiteren 80
Wohnungen fallen. Da laufen schon die Vorbereitungen. Viele Mieter haben den
Block schon verlassen, Weitere werden nun nach und nach in neue Wohnungen
umsiedeln.
Und sie bleiben der Genossenschaft treu. "Wir haben keine Verluste", so Rauch.
Die meisten Mieter von Anriss-Blocks ziehen in andere Genossenschafts-Wohnungen
im Wohngebiet "Stein", andere haben im Wohngebiet "Friedrich-Engels-Ring" eine
neue Heimat gefunden.
www.tlz.de
11.01.2005
Solingen: Grimmstraßeschlechte Adresse für Firmen?
Die Fensterscheiben der grauen, quadratischen Häuser sind
eingeschlagen, die kaputten Haustüren mit Ketten verriegelt: Die fünf Gebäude an
der Grimmstraße bieten keinen schönen Anblick. Seit über fünf Jahren stehen die
92 ehemaligen Obdachlosenwohnungen leer. Mit einem neuen Förderprogramm der
Landesregierung und des Bundes, dem "Stadtumbau West", soll dieses Gebiet neu
gestaltet werden. Das Programm richtet sich an Städte, deren Einwohnerzahl in
den nächsten Jahren sinken wird. Doch was aus der Grimmstraße werden soll, ist
noch unklar. Eine Vorlage, die der Rat in der letzten Sitzung beschlossen hat,
nennt drei verschiedene Möglichkeiten:
In den Gebäuden könnten Eigentumswohnungen entstehen - ein Vorschlag, der wohl
kaum umzusetzen ist, sagt Karl Heinz Schmidt, Leiter vom Stadtdienst Planung.
Denn zwischen den künftigen Anwohnern und dem ansässigen Gewerbe - eine Gießerei
und die Firma Broch "Adler" Umformtechnik - könnte es aufgrund von
Lärmbelästigung zu großen Konflikten kommen. Die Firma Broch sieht sogar ihre
Existenz gefährdet. "Wir mussten bereits vor 20 Jahren unseren Betrieb von
Pilghausen hierher verlegen, weil in unserer Nähe Wohnungen gebaut wurden",
erklärt Geschäftsführer Heiko Broch. Durch die Bebauung seien damals Auflagen
entstanden, die der Betrieb nicht erfüllen konnte. Diese Situation könnte sich
wiederholen. "Und das wollen wir auf keinen Fall." Der Betrieb würde sonst aus
Solingen abwandern. Weitere Möglichkeit: Die Häuser könnten abgerissen werden.
Diesen Plan hält Schmidt für unproblematisch. Statt Wohnungen könnten Räume für
Gewerbe entstehen, die kaum Lärm verursachen - etwa Büros, Praxen oder
handwerkliche Betriebe. Alternative: Nur die Häuser, die in unmittelbarer Nähe
der Betriebe stehen, werden abgerissen. In den übrigen Häusern könnten etwa
Mitarbeiterwohnungen errichtet werden.
www.solinger-tageblatt.de
10.01.2005
Land Brandenburg: Attraktiv durch Abriss
Inzwischen sind wohl selbst die letzten Zweifler überzeugt. "Wir haben das
Problem früh erkannt und sind nun optimistisch, die Abwanderung durch kluge
Wirtschaftsansiedlungen stoppen zu können", sagt der Schwedter Baudezernent
Jürgen Polzehl. "Und der Abriss war und ist notwendig, um das Bild der Stadt
attraktiver zu machen." 3 100 Wohnungen sind bereits weg - ein Spitzenwert in
Brandenburg. Weitere 2 000 stehen leer und sollen ebenfalls verschwinden. Das
groß angelegete Stadtumbauprogramm begann 2002. Entscheidender Punkt ist der
Abriss - etwa 50 000 Wohnungen sollen insgesamt verschwinden. Bund und Land
stellen dafür 170 Millionen Euro bereit. Die nachfolgende Aufwertung der
Stadtteile durch Sanierungen und Umbau finanzieren Bund, Land und die Kommunen
mit 260 Millionen Euro. "Bisher sind 15 000 Wohnungen im Land abgerissen", sagt
der Sprecher des Bauministeriums, Lothar Wiegand. Für den Abriss weiterer 8 000
Wohnungen sei das Geld bereits überwiesen.Bauminister Frank Szymanski (SPD)
sieht zwar den Stadtumbau als eines seiner wichtigsten politischen Ziele, doch
bei den derzeitigen internen Haushaltsdebatten werden auch von seinem Haus
Kürzungen verlangt. "Dabei muss aber bedacht werden, dass jeder bei uns von der
öffentlichen Hand investierte Euro drei bis vier Euro von privaten Investoren
nach sich zieht", sagt Ministeriumssprecher Wiegand.Insgesamt beteiligen sich 26
Städte wie Schwedt, Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, Brandenburg/Havel oder
Wittenberge an dem Programm. Besonders für die berlinfernen Orte hat es immense
Bedeutung. Zwar wuchs die Einwohnerzahl Brandenburgs bis 2001 auf 2,6 Millionen,
doch die Hälfte der Neubürger kam aus Berlin und siedelte sich rund um die
Hauptstadt an. Und die Prognosen sehen düster aus: Die Gesamtbevölkerung wird
sich bis 2020 vor allem durch die geringen Geburtenzahlen um 180 000 Einwohner
verringern - und schon jetzt stehen mehr als zehn Prozent der Wohnungen im Land
leer.Wittenberge im Nordwesten des Landes leidet ähnlich wie Schwedt und doch
anders. Hier rollen die Bagger nicht nur gegen Plattenbauten, sondern vor allem
gegen alte Häuser aus der Gründerzeit. "Wir müssen auch in der Innenstadt
abreißen", sagt Christine Schomaker, die Sprecherin der Stadtverwaltung Bis 2010
sollen 2 000 Wohnungen verschwinden. "Das ist schmerzlich, aber unser Ziel ist
es, die Gegenden mit großem Leerstand langfristig lebenswert zu erhalten." Vor
wenigen Jahren dienten die verwahrlosten Häuser etwa im Packhofviertel als
Filmkulissen für Nachkriegsfilme, heute sind viele Ruinen weg und durch
Parkplätze und Grünflächen ersetzt.
www.berlinonline.de
06.01.2005
Sachsen-Anhalt: Beim Stadtumbau Ost muss Geld
umgeschichtet werden
Bauminister Karl-Heinz Daehre sieht den nötigen Abriss von 70 000 leer
stehenden Wohnungen in Sachsen-Anhalt gefährdet und fordert vom Bund
Umsteuermöglichkeiten beim Stadtumbau Ost. Es müsse möglich sein, das Geld aus
diesem Förderprogramm zu Gunsten von mehr Abrissprojekten als zunächst geplant
umzuschichten, forderte Daehre in einem Gespräch mit der Deutschen
Presse-Agentur (dpa). «Wir wollen nicht mehr Geld, wir wollen das Geld nur
anders verwenden», stellte Daehre klar.
Nach bisherigen Vorgaben müssen die Gelder aus dem Programm für den Stadtumbau
Ost bis 2010 je zur Hälfte für Abriss- und Sanierungsprojekte verwendet werden.
«Damit wäre aber nur ein Abriss von 50 000 Wohnungen möglich», sagte Daehre.
Daher müsse es möglich sein, 70 Prozent statt 50 Prozent des Geldes für den
Abriss leerer Wohnungen auszugeben und nur die restlichen 30 Prozent in die
Aufwertung maroder Bauten zu stecken.
Dies wäre auch von Vorteil für die Kommunen: Während der Abriss von Wohnungen
gleichermaßen von Bund und Land gefördert werde, müssten sich die Kommunen bei
Sanierungsmaßnahmen selbst mit einem Drittel an der Finanzierung beteiligen,
erklärte Daehre. Doch dafür fehle den finanziell gebeutelten Kommunen zumeist
das Geld.
Bei den notwendigen Sanierungsprojekten machte sich Daehre für eine stärkere
Konzentration auf Schulen und Kindergärten stark. «Was nutzt uns ein
hochsaniertes Wohngebiet, wenn es im Kindergarten oder in der Schule durch das
Dach regnet?»
www.naumburger-tageblatt.de
04.01.2005
Magdeburg: 16-Geschosser in der Erzberger dürfen
abgerissen werden
Für rund eine halbe Million Euro werden die beiden
16-Geschosser an der Erzbergerstraße abgerissen. Damit finden die langjährigen
Bemühungen, eine Nutzung für die beiden Plattenbauten zu finden, ein Ende.
Wann sie genau fallen, steht noch nicht fest, dass die beiden 16-Geschosser
abgerissen werden, ist dagegen genehmigte Sache.
"Wir haben kurz vor Weihnachten die Abrissgenehmigung erteilt", sagte gestern
Karin Leitholf, Leiterin des Amtes für Bauaufsicht bei der Stadt. Genehmigt
wurde die "klassische" Abrissmethode, das heißt, die beiden Wohntürme können
Platte für Platte abgetragen werden. "Wenn eine andere Methode gewählt wird,
muss uns das noch mitgeteilt werden", sagte die Amtsleiterin, die an dieser
Stelle durchaus auch eine Sprengung der Türme für möglich hält.
Wie die beiden Gebäude abgerissen werden, konnte Johan Delm, Geschäftsführer der
Leibbrand-Immobilien-GmbH, gestern noch nicht sagen. "Wir haben die Arbeiten
öffentlich ausgeschrieben und werden sehen, was uns für ein Angebot gemacht
wird."
www.volksstimme.de
03.01.2005
Thüringen: Es werden auch geförderte Wohnungen
abgerissen
Entgegen bisheriger Erklärungen musste die
Landesregierung jetzt eingestehen,
dass auch in Thüringen der Abriss von mit Fördermitteln teil- oder vollsanierter
Wohnungen erfolgt". Wie aus der Beantwortung einer Kleinen Anfrage des
Abgeordneten hervorgeht, wurden bisher in Thüringen 408 mit Fördermitteln
sanierte Wohnungen im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen oder rückgebaut. Weitere
144 derartige Wohnungen sind zum Abriss bzw. Rückbau angemeldet. Betroffen sind
Wohnungsstandorte in Erfurt, Zeulenroda, Hermsdorf und Arnstadt. Die Sanierung
der insgesamt 552 Wohnungen war zuvor mit über vier Millionen Euro gefördert
worden. In dieses Bild passe auch die Entscheidung der CDU-Landtagsfraktion und
der Landesregierung, im abgelaufenen Jahr nahezu drei Millionen Euro an
Bundesmitteln für den Stadtumbau Ost in Thüringen nicht abzurufen.
www.regionalweb.de
01.01.2005
Beirat für ''urban management'' konstituierte sich
Kürzlich fanden sich im Rektoratsgebäude der Universität
Leipzig führende Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung zusammen, um für den
Studiengang Master of Science in ''urban management'' einen Beirat ins Leben zu
rufen. Dass universitäre Lehre regelmäßig qualifizierte und praxisnahe Beratung
braucht, hob der Rektor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser, während
seiner Grußworte im Alten Senatssaal hervor. Um so erfreulicher sei die
Konstituierung dieses Beirates, da die Universität Leipzig und speziell der
Masterstudiengang 'urban management' damit über ein Beratergremium verfügt, das
den Lehrenden und auch Studierenden immer wieder Denkanstöße geben und bei der
Beantwortung von Zukunftsfragen helfen wird. Der inhaltliche Fokus der
Konstituierenden Sitzung richtete sich im Wesentlichen auf zwei Themenbereiche.
Zum einen stand zur Diskussion, wie universitäre Lehre und Weiterbildung auf die
neuen Anforderungen und Aufgaben zeitgemäßer Stadtentwicklung mit allen ihren
Facetten reagieren muss. Der für den Masterstudiengang ''urban management''
verantwortliche Professor Johannes Ringel ging in diesem Zusammenhang noch
einmal auf die Brisanz des Themas Stadtumbau ein und vermittelte dem Auditorium
damit einhergehend auch den Anlass des Studiengangs. Darüber hinaus wurden den
Gästen sowohl erste Ergebnisse und Erfahrungen der Studierenden als auch die mit
der Einführung der multimedialen berufsbegleitenden Form des Studiengangs (eLearning)
verbundenen ersten Erfolge durch Mitarbeiter des Instituts näher gebracht.Carl
O. Stinglwagner, stellvertretender Vorsitzender der Royal Institution of
Chartered Surveyors (RICS) in Deutschland, verdeutlichte als Vertreter eines
weltweit tätigen Berufsverbandes von Immobilienfachleuten mit 110.000
Mitgliedern in 120 Ländern, wie wichtig der Aspekt Internationalität in der
heutigen Ausbildung ist.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Workshop der Beiratsmitglieder, in dem u.a.
Themen wie Evaluierung und Weiterentwicklung des Curriculums,
Öffentlichkeitsarbeit und konkrete Aufgaben des Beirats diskutiert wurden.
Mitglieder des Beirates: Dr. Friedrich Busmann, ehem. Baudezernent der Stadt
Halle (Saale); Prof. Michael Cesarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Metro
Group Asset Management GmbH & Co. KG; Elisabeth Lange, Stellvertretende
Vorsitzende des Beirates, Gründerin und ehem. Leiterin der PRISMA INSTITUT für
Handels-, Stadt- und Regionalforschung GmbH; Dr. Engelbert Lütke Daldrup,
Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig; Prof. Dr. Klaus
Oehmen, Kapellmann & Partner Rechtsanwälte ; Dr. Christoph von Roehl, Partner
bei Reichmuth & Co Privatbankiers; Prof. Albert Speer, Geschäftsführender
Gesellschafter der AS&P - Albert Speer & Partner GmbH ; Carl O. Stinglwagner,
Stellvertretender Vorsitzender RICS Deutschland ; Peter Stubbe, Geschäftsführer
der Leipziger Wohnungs- & Baugesellschaft mbH (LWB); Prof. Dr. Dr. hc.mult. Rita
Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D.; Prof. em. Dr.-Ing. habil.
Rolf Thiele, Vorsitzender des Beirates, ehem. Direktor des Instituts für Statik
und Dynamik der Tragstrukturen der Universität Leipzig ; Ferdinand Tiggemann,
Sprecher der Geschäftsführung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes
Nordrhein-Westfalen; Dr. Axel Viehweger, Direktor des Verbands Sächsischer
Wohnungsgenossenschaften e.V. ;Stefan Weber, Stellvertretender Vorsitzender des
Vorstandes der Sächsischen Aufbaubank
zeus.zeit.de
30.12.2004
Wurzen: 3500 Quadratmeter weniger Wohnraum
Wurzen schrumpft: 2012 soll es laut statistischer
Erhebungen nur noch 12427 Einwohner geben. Wohnungsleerstand ist eine Folge des
Bevölkerungsrückgangs. Abriss von Häusern ein Gegenmittel. Nachdem die Wurzener
Gebäude- und Wohnungsgesellschaft (WGW) den Stadtumbau Ost bereits seit einiger
Zeit praktiziert, greifen nun auch Privatbesitzer in die Fördertöpfe.
"Die ersten Häuser im Crostigall, die Privatleuten gehören, sind gefallen, und
ich vermute, weitere Gebäude werden folgen", so Heike Pönicke. Die
Geschäftsführerin der WGW ergänzt, dass auch ihr Unternehmen im neuen Jahr 3500
Quadratmeter leer stehende Wohnfläche beseitigen wird. 2006 sollen es dann noch
einmal über 3000 Quadratmeter sein.Dafür sei die Förderung bereits genehmigt.
Für die Jahre 2007 bis 2009 seien Anträge gestellt.
Die durch den Abriss frei werdenden Areale gestaltet die WGW entweder als
Grünfläche, wie zum Beispiel am Sperlingsberg. "Wo sich das nicht anbietet, wird
verkauft", so die Geschäftsführerin. Zum Beispiel nutzten bislang Anlieger -
meist Gewerbetreibende - die Gelegenheit, Grundstücksgrenzen zu versetzen. In
der Lisztstraße oder im Nemter Weg könnten indes auch wieder Häuser gebaut
werden. "Zehn Jahre darf hier aber kein Mietwohnungsbau erfolgen", gibt Heike
Pönicke einen Einblick in die Vorschriften.
Immerhin 80 Prozent der Landesfördermittel für den Stadtumbau fließen in den
Rückbau. Die restlichen 20 Prozent des Programms seien für die Aufwertung von
Wohnraum gedacht. Dieses Geld werde vor Ort bislang weniger genutzt. Denn den
geforderten Eigenanteil müsste die Stadt Wurzen aufbringen. "Trotzdem gibt es
Häuser, in denen wir sanieren", macht Heike Pönicke deutlich. Ein Beispiel sei
der Bürgermeister-Schmidt-Platz 18, in dem derzeit acht Wohnungen auf Vordermann
gebracht werden.
www.lvz-online.de