NEWS

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Auf dieser Seite finden Sie das aktuellste
zum Thema Stadtumbau und Wohnungswirtschaft aus der Presse
Bitte beachten Sie, dass die Links teilweise nur kurze Zeit zur Verfügung
stehen.
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Newsticker Archiv
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17.8.2010
Duisburg: Der Abriss geht
weiter
Das Gebäude an der Heinrichstraße in Bruckhausen ist eins von etwa 200 Häusern,
die dem geplanten Grüngürtel zum Opfer fallen. Obwohl es an diesem Tag in
Strömen regnet und das Haus von zwei Wassersprinklern ständig angespritzt wird,
bildet sich immer wieder eine riesige Staubwolke, wenn der Bauschutt zu Boden
fällt.
Ab 2015 soll mit dem Bau des Grüngürtels begonnen werden. Aus einem europaweitem
Wettbewerb wurden vier Preisträger ausgewählt. Im Oktober soll der endgültige
Sieger bekannt gegeben werden.
Der erste Sieger, "r+b Landschaftsarchitektur", wurde wegen der Verknüpfung von
Park und Stadtteil sowie wegen der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die
Bürger gelobt. Die Beiträge können wochentags von 10 bis 18 Uhr im Kulturbunker
am Heinrichplatz begutachtet werden.
Fast 60 Prozent der auf der Abriss-Liste stehenden Häuser sind im Besitz der
Stadt. Mit den restlichen Eigentümern und Mietern sollen Lösungen gefunden
werden. . Rund 1200 Menschen in Bruckhausen müssen sich ein neues Zuhause
suchen, in Beeck sind es 220 Bewohner.
www.rp-online.de
14.8.2010
Das große Schrumpfen in
Baden-Württemberg
Der Bevölkerungsrückgang in Baden-Württemberg hat sich verstärkt. Nach
Angaben des Statistischen Landesamtes wurden noch nie zuvor so wenig Kinder im
Land geboren wie im Jahr 2009. Selten wanderten außerdem so wenige Menschen zu
wie im vergangenen Jahr.
10,75 Millionen Menschen lebten Ende 2009 im Land; das waren 4.600 weniger als
ein Jahr zuvor. Mit 89.700 Geburten wurde im vergangenen Jahr der tiefste Stand
seit Bestehen des Landes verzeichnet. Außerdem stieg die Zahl der Gestorbenen.
Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, fällt die Bevölkerungszahl in
Baden-Württemberg bis 2060 auf 9,1 Millionen.
Zugleich wurde die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen geringer. Der
Wanderungsgewinn liegt nur noch bei rund 3.500 Menschen. Es bleibt also ein
Plus, das früher allerdings schon viel größer war: Im Jahr 2001 etwa zogen noch
69.200 Menschen mehr nach Baden-Württemberg als von hier abwanderten.
www.swr.de
14.8.2010
Hessen verliert Einwohner
und Einfluss
Die Bevölkerung in Hessen geht kontinuierlich zurück. Wie das
Statistische Landesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, wird die Zahl der
Einwohner von 6,065 Millionen im Jahr 2008 auf 5,797 Millionen im Jahr 2030
sinken. Besonders dramatisch ist der Bevölkerungsrückgang in Nord- und
Osthessen. Der Werra-Meißner-Kreis dürfte laut Prognose 17,8 Prozent seiner
Einwohner verlieren, der Kreis Hersfeld-Rotenburg 14,8 Prozent und der
Vogelsbergkreis 14,7 Prozent.
Während in den ländlichen Gebieten also immer weniger Leute leben,
prognostizieren die Statistiker für das Rhein-Main-Gebiet einen
Bevölkerungszuwachs. In Frankfurt werden demnach 2030 4,8 Prozent mehr Menschen
leben. Auch in Darmstadt und im Main-Taunus-Kreis gibt es Zuwachs, Wiesbaden
dürfte stagnieren
www.hr-online.de
04.8.2010
Ruinen drücken Hauspreise
in der Nachbarschaft
Ob Bremerhaven, Chemnitz oder Herne, die unschöne Ansicht ist gleich:
Zwischen sanierten Häusern steht eine Ruine, die bröckelnde Fassade notdürftig
vom Gerüst zusammengehalten, Fenster vernagelt. Vom Eigentümer gibt es häufig
keine Spur: manche sind insolvent, andere aufgrund hoher Renovierungskosten
nicht mehr an ihrer Immobilie interessiert, einige sind schlicht nicht
auffindbar. Für die Nachbarschaft bedeutet das nichts Gutes, denn verwahrloste
Häuser mindern den Wohnwert und damit die Immobilienpreise der Umgebung.
Amtliche Zahlen, wie viele verwahrloste Immobilien es in deutschen Städten gibt,
existieren nach Auskunft des Bundesbauministeriums nicht. Denn das Problem ist
Sache der Länder und Kommunen – und die sind unterschiedlich stark betroffen.
Regionen, die einem besonders starken Strukturwandel unterliegen, wie
Ostdeutschland oder das Ruhrgebiet, haben verstärkt mit schrumpfenden Städten
und Leerstand zu kämpfen.
Nach einer Analyse des Energiedienstleisters Techem und des
Marktforschungsinstituts Empirica standen 2009 in Deutschland 780.000 Immobilien
leer, mit 6,6 Prozent lag die Leerstandsquote in den ostdeutschen Ländern höher
als im Westen, wo 2,7 Prozent der Immobilien unbewohnt waren.
www.welt.de
23.7.2010
Mit Vorzeige-Modell wird
der Leerstand bekämpft
Wemding „Hier wird etwas für die Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger
getan“, betonte Bürgermeister Dr. Martin Drexler bei einem Pressegespräch im
historischen Rathaus. Dabei stellte er mit den anderen Beteiligten das neue
Leerstandsmanagement vor, mit dem der private Leerstand in der Altstadt behoben
werden soll. Ein vergleichbares Konzept hat es in der Region bislang nicht
gegeben.
Anhand eines Fragebogens, der an alle Eigentümer leer stehender Privatgebäude in
der Altstadt ging, wurde eine Bestandsanalyse erstellt. „Die aktuelle Zahl der
Leerstände beträgt 54“, informierte Drexler, der als wesentliche Ergebnisse
nannte: „14 Anwesen stehen zum Verkauf, zehn sollen saniert werden - soweit dies
wirtschaftlich tragbar ist.“ Die übrigen Eigentümer hätten derzeit kein
Interesse an Verkauf oder Sanierung.
www.augsburger-allgemeine.de
23.7.2010
Gemeinden kämpfen gegen
den Wegzug
Mehr Zu- als Wegzug in Wittenberge - das ist die gute Nachricht aus der
Elbestadt, die seit 1990 mit die meisten Einwohner verloren hat. Allein 159
Personen zogen aus dem Landkreis in die Stadt und nur 95 aus ihr heraus.
Deutliches Zeichen dafür, dass Prignitzer Dörfer Einwohner verlieren. Rückgänge
von bis zu 50 Prozent seien vorstellbar, beispielsweise in der Gemeinde Groß
Pankow (Prignitz): Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, könnte zum
Beispiel Tackens Einwohnerzahl von 112 auf 51, Gulows von 110 auf 56 oder Baeks
von 251 auf 117 zurück gehen, prognostizieren Wissenschaftler.
Die Zahlen und die Voraussagen für das Amt Bad Wilsnack-Weisen sprechen
ebenfalls eine deutliche Sprache. Mit Stand 28. Februar 2010 zählt die Kommune
6460 Einwohner, verlor also allein seit 30. November vorigen Jahres 74 Einwohner
und seit dem Jahr 2000 insgesamt 882 Einwohner. Prognosen des brandenburgischen
Infrastrukuturministeriums gehen davon aus, dass die Einwohnerzahl im Amt bis
2030 knapp unter die 5000er-Marke rutscht. Zudem wird sich das Altersgefüge
stark in Richtung der über 65-Jährigen verschieben. Zum Vergleich: 1993 lebten
im Amt noch 6954 Menschen.
svz.de
12.7.2010
Bevölkerungsrückgang in Brandenburg hält an
Die heute veröffentlichten Zahlen des Amtes für
Statistik Berlin-Brandenburg zeigen: Der Bevölkerungsschwund im Land Brandenburg
hält an. „Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung wäre es fatal, wenn
jetzt die Städtebaufördermittel halbiert würden“, warnte Maren Kern,
Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
(BBU).
Besonders stark betroffen sind die Landkreise Spree-Neiße (- 1,7 %),
Oberspreewald-Lausitz und Prignitz (jeweils - 1,4 %). „Dass innerhalb eines
einzigen Jahres die Bevölkerungszahlen so stark schrumpfen, ist für diese
Landkreise dramatisch“, unterstrich Kern.
Im Jahr 2060 werden nach Berechnungen des Amtes für Statistik im Land
Brandenburg rund ein Drittel weniger Menschen leben als heute. Damit belegt das
Land Brandenburg bei der Bevölkerungsabnahme bundesweit den vierten Platz. Nur
in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt werden die
Bevölkerungsverluste noch stärker ausfallen als hierzulande.
www.niederdelausitz-aktuell.de
12.7.2010
Die Einwohnerzahl von
Sachsen-Anhalt sinkt weiter
Ende 2009 lebten zwischen Arendsee und Zeitz 2,36 Millionen Menschen und damit
25 600 weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt in Halle am
Mittwoch mitteilte. Der Bevölkerungsrückgang wurde je zur Hälfte vom
Wanderungsverlust und dem Geburtendefizit bestimmt.
Im vorigen Jahr kamen in Sachsen-Anhalt 17 144 Kinder zur Welt, das waren 553
weniger als im Jahr zuvor. Damit setzte sich laut Statistikamt der Zuwachs der
Geburtenzahlen aus den Jahren 2007 und 2008 nicht weiter fort. Die Zahl der
Sterbefälle erhöhte sich im selben Zeitraum um 575 auf 30 480.
2009 kehrten jedoch weniger Menschen dem Land den Rücken. Mit rund 49 000 zogen
4100 Menschen weniger aus Sachsen-Anhalt fort. Im Vergleich zu 2008 zogen im
Vorjahr 2100 Menschen mehr nach Sachsen-Anhalt.
www.mz-web.de
12.7.2010
Kreis Greiz und Suhl
schrumpfen am schnellsten
Erfurt - Suhl und der Kreis Greiz haben weiterhin den stärksten
Bevölkerungsrückgang in Thüringen. Suhl rutschte auf 39 526 und der Landkreis
Greiz auf 109 003 Einwohner. Mit Verlusten von jeweils 1,6 Prozent innerhalb
eines Jahres lägen sie deutlich über dem Landesschnitt von minus 0,8 Prozent.
Das teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. In ganz Thüringen fiel
die Bevölkerungszahl um 17 881 auf 2 249 882 Einwohner.
Die Universitätsstädte Jena, Erfurt und Weimar haben als einzige Regionen in
Thüringen im vergangenen Jahr einen Bevölkerungszuwachs verzeichnet. In Jena
stieg die Einwohnerzahl im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf
104 449 und in Weimar um 0,5 Prozent auf 65 233 Einwohner. Die Landeshauptstadt
Erfurt zählte bei einem Zuwachs von 0,2 Prozent 203 830 Einwohner
www.freies-wort.de
05.7.2010
Stadtumbau West:
Konversion des Fliegerhorstes Leipheim wird gefördert
Mit 180.000 Euro unterstützen der Bund und der Freistaat Bayern im Rahmen des
Programms „Stadtumbau West“ die Stadt Leipheim bei der Konversion des ehemaligen
Fliegerhorstes. Dies teilt Landtagsabgeordneter Alfred Sauter (CSU) mit.
Insgesamt stehen 2010 im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ finanzielle
Mittel in Höhe von 23,8 Millionen Euro zur Verfügung. Seit Programmbeginn 2004
wurden für zukunftsorientierte städtebauliche Investitionen der Kommunen
insgesamt ca. 130 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bund
bereitgestellt. Die Konversion des ehemaligen Fliegerhorstes Leipheim ist
bereits seit dem Jahr 2005 Bestandteil des Programms „Stadtumbau West“.
www.myheimat.de
25.6.2010
Bevölkerung schrumpft im
Saarland weiter
Bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerung in allen saarländischen Regionen stark
schrumpfen und altern, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden. Zu
diesem Ergebnis kommt eine neue Bevölkerungsvorausberechnung, die das Statische
Amt Saarland für die Landkreise, den Regionalverband und die Stadt Saarbrücken
aktuell veröffentlicht. Danach wird der Einwohnerrückgang im Landkreis
Neunkirchen am stärksten ausfallen, während der Landkreis Merzig-Wadern die
geringsten Verluste verzeichnen wird.
Wie die aktuelle regionale Bevölkerungsvorausberechnung zeigt, sind die beiden
demografischen Megatrends – Bevölkerungsrückgang und Alterung – Tendenzen, die
grundsätzlich in allen Regionen des Landes wirksam werden, allerdings mit
unterschiedlicher Ausprägung: Nach den aktuellen Berechnungen bis zum Jahr 2030
wird der Landkreis Neunkirchen mit einem Minus von 17,2 Prozent gegenüber 2008
am stärksten vom Bevölkerungsrückgang betroffen sein. Überdurchschnittlich
werden die Einwohnerzahlen auch im Landkreis St. Wendel mit minus 15,2 Prozent,
im Regionalverband mit minus 14,6 Prozent und im Saarpfalz-Kreis mit minus 14,5
Prozent abnehmen. Leicht unter dem Durchschnitt werden die Bevölkerungsrückgänge
im Landkreis Saarlouis mit minus 13,2 Prozent und in der Landeshauptstadt
Saarbrücken mit minus 13,1 Prozent liegen. Mit einer Abnahme um 5,5 Prozent wird
die Einwohnerzahl im Landkreis Merzig-Wadern am wenigsten sinken.
Der demografische Wandel zeigt sich neben dem deutlichen Bevölkerungsrückgang in
einer starken Alterung der Bevölkerung. Der Alterungsprozess im Saarland lässt
sich durch den Anstieg des Durchschnittsalters verdeutlichen. So wird das
durchschnittliche Alter der Bevölkerung vom Jahr 2008 bis 2030 saarlandweit um
5,5 Jahre auf 49,0 Jahre steigen. Die älteste Bevölkerung wird dann mit 49,8
Jahren im Landkreis St. Wendel leben. Die jüngste Bevölkerung wird es mit
durchschnittlich 46,6 Jahren in der Landeshauptstadt Saarbrücken geben.Die
regionale Bevölkerungsvorausberechnung für die saarländischen Landkreise, den
Regionalverband und die Landeshauptstadt Saarbrücken reicht vom Jahr 2009 bis
zum Jahr 2030.
www.s-o-z.de
25.6.2010
Seit dem Jahr 2004 hat
der Vogelsbergkreis 7000 Einwohner verloren
Der Vogelsberg steht vor besonders großen Herausforderungen durch den
Bevölkerungsrückgang, er ist in der Entwicklung von Antworten aber auch weit
fortgeschritten. Das ist die Ansicht der Experten, die sich im Vogelsberg mit
dem demografischen Wandel beschäftigen. Die Entwicklung ist dramatisch: Der
Kreis ist bereits heute der am dünnsten besiedelte in Hessen, der
Altersdurchschnitt der Bevölkerung ist hoch, die Orte sind weit voneinander
entfernt. Der Kreis verliert jedes Jahr gut 1000 Einwohner. „Seit 2004 haben wir
7000 Einwohner verloren. Das entspricht dem Verlust der Kommunen Romrod, Kirtorf
und Antrifttal zusammen. Es ist wie im Dreißigjährigen Krieg, als ganze
Ortschaften verschwanden“, skizziert Landrat Rudolf Marx (CDU) die Lage.
Das Schrumpfen trifft die Orte unterschiedlich. In manchen Dörfern stehen zehn
Prozent der Häuser bereits leer, berichtet Margit Wagner, Leiterin der
Regionalentwicklung im Landratsamt.
Der Masterplan umfasst drei Hauptziele. Die Experten verlangen eine deutlich
bessere finanzielle Ausstattung des ländlichen Raums, mehr Motivation in der
Bürgerschaft und die Veränderung gesetzlicher Standards, die den ländlichen Raum
benachteiligen, wie etwa bei der Kontrolle von Kanälen.
Bei Gebührenerhöhungen müsse man bedenken, dass sie dazu führen könnten, dass
der Abwanderungsdruck noch zunehme. Um zu erfahren, welche Elemente der
Infrastruktur sie für unverzichtbar halten, wollen die Kommunen ihre Bürger
befragen und dafür einen abgestimmten Fragebogen erarbeiten.
Bei den Einzelmaßnahmen setzt der Masterplan auf eine Vielzahl kleiner,
kostengünstiger Maßnahmen, die von der energieeffizienten Dorferneuerung über
die Nachbarschaftshilfe bis zur interkommunalen Zusammenarbeit reicht. „Bei all
diesen Maßnahmen sind wir schon weiter als alle anderen Regionen in
Deutschland“, sagte Stock und verwies auf Vergleiche, die er bei einem Kongress
in Berlin habe ziehen können.
Ein wichtiges Feld ist für Marx die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung
in einer Zeit, in der sich Ärzte immer seltener auf dem flachen Land
niederließen. Hier müsse die Kommunalpolitik trotz fehlender Zuständigkeit noch
stärker vermittelnd tätig werden.
www.lauterbacher-anzeiger.de
25.6.2010
Remscheid: 2,7 Millionen
für Stadtumbau
Zwei Millionen fließen in den "Stadtumbau West" für unter anderem den Umbau des
"stadtbildprägenden Bökerbaus zum Innovationspark Metall", den Bau des
Gemeinschaftszentrums am Honsberg, das Hof- und Fassadenprogramm sowie die
Aufwertung der ehemaligen Deponiefläche an der Solinger Straße zu einer
Erholungs- und Freizeitanlage. Mit 735 000 Euro gefördert wird das "Projekt
Soziale Stadt" am Rosenhügel. Hier soll das Geld das Stadtteilmanagement
finanzieren helfen sowie die Baumaßnahme "Wegeverbindung Lohbachtal".
www.rp-online.de
18.6.2010
Kommunen erhalten weniger
Geld für Stadtsanierung
Die leeren Staatskassen bei Bund und Ländern wirken sich auf die
Neuauflage des Programms "Stadtumbau Ost" aus. In Brandenburg werden zwar
vermutlich bis zu 28 Städte und Gemeinden in den nächsten Jahren finanzielle
Unterstützung vom Land und vom Bund bekommen, und zwar für Abriss und die
Sanierung von leer stehenden Wohnungen.
Das gab Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) gestern bekannt. Die
einzelnen Fördersummen könnten aber deutlich geringer ausfallen als während der
ersten Förderperiode. Hintergrund sind die angespannte Haushaltslage im Land und
das aktuelle Sparpaket der Bundesregierung.
Das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau" war 2001 aufgelegt worden, um den
Strukturwandel für ost- und westdeutsche Städte zu erleichtern. In den Jahren
2002 bis 2009 profitierten bereits 33 brandenburgische Städte von den Geldern.
Rund eine halbe Milliarde Euro flossen insgesamt in die Kommunen. Mit 320
Millionen Euro wurde der Abriss von rund 61 000 leer stehende Wohnungen sowie
die Aufwertung von Wohnquartieren im Bundesland unterstützt. Knapp 200 Millionen
Euro kostete die Schuldentilgung von 42 Wohnungsunternehmen.
Für die zweite Förderrunde von 2010 bis 2016 hatten 34 Kommunen ihre
Stadtumbau-Konzepte beim Land eingereicht. Erneut gefördert werden unter anderem
Brandenburg/Havel, Cottbus und Frankfurt/Oder. Neu dabei sind Eisenhüttenstadt
und Luckenwalde. Sechs Kommunen haben die Aussicht erhalten, sich 2011 für das
Programm zu qualifizieren, wenn sie ihre Konzepte überarbeiten. Sechs weitere
sind mit ihrer Bewerbung für die Fördermittel gescheitert. In der zweiten
Förderperiode sollen in Brandenburg neben dem Rückbau von leer stehenden
Wohnsiedlungen die Innenstädte saniert und entwickelt werden. Man habe besonders
die Kommunen ausgewählt, deren Einwohnerzahl weiterhin zurückgeht, so
Infrastrukturminister Vogelsänger.
www.morgenpost.de
12.6.2010
Gelsenkirchen: Verwahrloste
Immobilien - Staat vor privat
Beispiele von baulichen Schandflecken, die leer stehen, verfallen und im
schlimmsten Fall Stadterneuerung im Viertel erschweren, gibt es genug. Seit
Jahren steht das Hochhaus an der Emil-Zimmermann-Allee/Ecke Horster Straße leer.
Legendär geradezu schon das vergebliche Mühen der Stadt, die „Käseglocke“ in der
Buerschen City beseitigen zu lassen. Typisch auch der Fall der leerstehenden
Wohngebäude an der Josefinenstraße in Schalke. Oder an der Küppersbuschstraße,
wo eine Wohnhaus nach einem Brand nur verrammelt wurde. Immer wieder Thema sind
verfallende Häuser an der Bochumer Straße, die die Vitalisierung des Stadtteils
erschweren. Die Stadtverwaltung nutzt das ihr zur Verfügung stehende
Instrumentarium nicht. Es genüge nicht, es bei maroden Gebäude bei der
Gewährleistung der Verkehrssicherheit zu belassen. Wenn sich Eigentümer gegen
einen verordneten Abriss wehrten, müsste die Stadt notfalls mit
Ersatzanordnungen aktiv werden und sich das Geld zurückholen. „Eigentum
verpflichtet auch
www.derwesten.de
6.6.2010
Osterholz-Tenever:
Schönheitskur für eine Betonsiedlung
Hochhäuser mit Tausenden von Wohnungen wurden in den 70er-Jahren am Rande
Bremens von der Neuen Heimat auf die Wiese gesetzt - eine hoch verdichtete
Trabantensiedlung für Familien, ganz nach den damaligen Vorstellungen
sozialdemokratischen Großsiedlungsbaus. Am Ende stand ein sozialer Brennpunkt:
viel Arbeitslosigkeit, viel Kriminalität. "Klein Manhattan", lästerte der
Volksmund. Jetzt wurde das Quartier für 71 Mio. Euro rückgebaut, modernisiert -
und hat anscheinend endlich eine Zukunft.
"Wir haben hier mit 65 Prozent Leerstand begonnen", zeigt Ralf Schumann von der
Bremer Gesellschaft Wohnen und Bauen (Gewoba) auf die frisch bemalten Hochhäuser
und die neu angelegten Grünflächen. "Heute sind nur noch vier Wohnungen frei."
Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen - und damit ist das erste und bislang
größte Projekt des Stadtumbaus West beendet.Rund 1100 Wohnungen wurden
abgerissen, die verbliebenen 1553 Einheiten kernsaniert.
www.welt.de
6.6.2010
In Rathenow soll der
Stadtumbau vorangetrieben werden
Die Stadt sollte, weil sie Einwohner verliert, vom Rand her zurückgebaut
werden, zugleich wurde das Zentrum aufgewertet. Es müssen nochmals zahlreiche
Wohneinheiten vom Markt genommen werden. Schon für die kommenden sechs Jahre
empfiehlt der Plan „eine erhebliche Reduzierung des Wohnungsangebots“. Zugleich
sollen Grünflächen und Grüngürtel, die sich bereits jetzt durch das Stadtgebiet
ziehen, ausgebaut werden. Ein anderer Schwerpunkt ist der Ausbau des Zentrums
auch mit Blick auf die Versorgung. Rathenow müsse sich als Wohn- und
Wirtschaftsort neu definieren, wenn man die Herausforderungen der kommenden
zwanzig Jahre meistern wolle. Dazu gehört der Bevölkerungsrückgang auf 17 000
bis 20 000 Einwohner im Jahr 2030
www.maerkischeallgemeine.de
6.6.2010
Bobingen kann Modell für
Stadtumbau sein
Der Freistaat beteiligt sich mit 45 000 Euro an einer Studie zum
„demografischen Stadtumbau“ in Bobingen-Siedlung. Damit kann in diesem Sommer
die Planungsphase für ein Projekt beginnen, mit dem die Stadt den Folgen eines
Entwicklungswandels der Siedlung begegnen will.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte in dieser Woche die Förderung der
ersten Projektphase zu: „Unsere Gesellschaft braucht neue Ansätze, um den
demografischen Stadtumbau zu bewältigen und für die wachsende Zahl der Senioren
ein attraktives Umfeld zu gestalten, in dem sie sich möglichst lange selbst
versorgen können.“
Herrmann: „So fördern wir modellhafte und innovative Planungen.“ Mit der Studie
sollen Strategien zum Umgang mit der Überalterung des Stadtviertels entwickelt
werden. Um den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, soll eine
umfangreiche Bürgerbeteiligung den Planungsprozess begleiten.
www.augsburger-allgemeine.de
18.5.2010
Der Leerstand in Sachsen
nimmt zu
Die sächsischen Wohnungsgenossenschaften erwarten für 2010 eine neue
Leerstandswelle. Der Geburtenknick nach der Wende und die anhaltende Abwanderung
machten sich bemerkbar, berichtete der Vorsitzende des Verbandes Sächsischer
Wohnungsgenossenschaften (VSWG), Axel Viehweger. Laut Viehweger hat sich der
Wohnungsbestand dank des geförderten Abrisses seit dem Jahr 2000 um rund 80 000
Wohnungen verringert. Nach Schätzungen des Verbandes wurden 2009 rund 241 Mio.
Euro in die Modernisierung, Instandhaltung und den Neubau investiert. Das seien
weniger als im Jahr davor, als 271 Mio. Euro verbaut wurden. Verbandschef
Viehweger machte dafür unter anderem die konjunkturelle Entwicklung
verantwortlich, aber auch die "hohen und teilweise nicht wirtschaftlichen
Anforderungen an eine energetische Sanierung nach der Energieeinsparverordnung".
www.welt.de
18.5.2010
Statistiker rechnen mit
Rekordtief bei Geburten
Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der
Geburten in Deutschland im vergangenen Jahr möglicherweise auf einen neuen
Tiefststand gesunken. Nach vorläufigen Zahlen wurden 2009 rund 651.000 Kinder in
Deutschland lebend geboren. Das bisherige Rekordtief lag 2006 bei 673.000
Geburten. Der Geburtenrückgang von 2008 zu 2009 beträgt den vorläufigen Angaben
nach etwa 3,6 Prozent. Bei den Sterbefällen habe sich im Jahr 2009 ein
geringfügiger Rückgang um 2000 (0,2 Prozent) auf 842.000 ergeben. Damit seien
2009 rund 190.000 weniger Kinder geboren worden als Menschen starben. 2008 habe
der Saldo aus lebend geborenen Kindern und Sterbefällen nach vorläufigen
Ergebnissen noch 168.000 betragen.
ww.welt.de
15.5.2010
Stendal: Eine Stadt baut ab
Wenn es zutrifft, dass die Letzten die Ersten sein werden, dann könnte
die östliche Altmark bald ganz vorn sein. Denn was den Stadtumbau angeht, hat
die Region nördlich von Magdeburg eine Pionierrolle inne. „Es ist nicht so, dass
wir uns das ausgesucht hätten“, sagt Dirk Michaelis, Bauamtsleiter des
Landkreises Stendal. „Die Lage hat uns einfach früher dazu gezwungen.“ Die Lage
scheint desaströs. Bis zum Jahr 2025 wird der Kreis vierzig Prozent der 156 000
Einwohner, die hier noch 1990 lebten, verloren haben.
www.faz.net
15.5.2010
Selb: Musterstadt für den Stadtumbau
Selb - Der Grundstein für den Neubau "Haus der Tagesmütter" in der
Wittelsbacherstraße 18 ist gelegt. Das Haus wird zum zukünftigen Stützpunkt des
Vereins "Tagesmütter im Landkreis Wunsiedel e.V." und bietet damit einen enormen
Standortvorteil für junge, berufstätige Eltern und Alleinerziehende in Selb
www.frankenpost.de
15.5.2010
Verband fürchtet um
Stadtumbau Ost
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) fürchtet um den
Stadtumbau Ost. Weil die Altschuldenhilfemittel fast ausgeschöpft seien, könnte
der Abriss von Wohnungen drastisch zurückgehen, teilte der Verband am Dienstag
in Potsdam mit. Spätestens von 2013 an würden dann Wohnungsunternehmen nach dem
Motto «zumauern statt abreißen« handeln müssen. Die Zahl leerstehender Wohnungen
werde wieder deutlich steigen. Noch sei der Stadtumbau im Land Brandenburg aber
eine Erfolgsgeschichte, hieß es. Der Verband kündigte an, die Zusammenarbeit mit
der Landesregierung etwa beim Klimaschutz und bei der Stadtentwicklung zu
vertiefen.
www.welt de
15.5.2010
Serie zum
Bevölkerungsschwund: Düstere Prognosen
Bayern wird bedrohlich fußlastig: Im Süden nimmt die Bevölkerungszahl in
den nächsten Jahrzehnten zu. Im Nordosten des Freistaates dagegen schrumpft die
Zahl der Bürger teils dramatisch. Was hat eine ganze Region in diese Krise
gestürzt? Welche Strategien gibt es, erfolgreich gegen die Folgen anzukämpfen?
Unsere Zeitung will mit einer Serie Antworten geben.
Die Statistik kennt scheinbar unbestechlich die Gewinner: Bis 2028 wird
Oberbayern sieben Prozent mehr Menschen zählen. Der Landkreis Erding wächst
sogar um über 15 Prozent. Die Verlierer-Region Nummer eins ist dagegen
Oberfranken: Der Regierungsbezirk wird in knapp 20 Jahren jeden zehnten Bürger
verlieren. Bei manchen Detailprognosen kann einem himmelangst werden. Die Stadt
Hof: minus 14,8 Prozent. Der Landkreis Kronach: minus 15,4 Prozent. Der
Landkreis Hof: minus 17,8 Prozent. Auf den Immobilienmärkten gehen Nachfrage und
Preise in den Keller. Viele Häuser zwischen Naila und Marktredwitz sind
praktisch unverkäuflich. Zeitweise standen in der Hofer Innenstadt 3000
Wohnungen leer.
www.nn-online.de
15.5.2010
Bevölkerungsschwund wie
im Dreißigjährigen Krieg
Brandenburg, in 20 Jahren: Im Umland um Berlin wird es eng, fernab in der
Mark aber noch menschenleerer. Nach der neuesten offiziellen
Bevölkerungsprognose bis 2030, die der Landesbetrieb für Statistik jetzt
veröffentlicht hat, wird dann fast jeder zweite Brandenburger im „Speckgürtel“
leben. Dabei macht der nur zehn Prozent der Landesfläche aus. Dem Märker in den
berlinfernen Regionen stehe dann, so heißt es wörtlich, „rechnerisch sieben Mal
so viel Fläche zur Verfügung wie im Berliner Umland“, wo die Bevölkerungsdichte
von 315 auf 337 Einwohner je Quadratkilometer ansteigen wird. Auf einen Wert,
der dann „deutlich“ über dem Gesamtdurchschnitt der Bundesrepublik (230
Einwohner je Quadratkilometer) liegt.
www.tagesspiegel.de
04.02.2010
Dortmund:
Abriss des "Horror-Hauses" verzögert sich
Eigentlich schien alles klar zu sein mit dem
Hochhaus an der Kielstraße 26. Die Geister-Immobilie, die es unter dem wenig
schmeichelhaften Namen „Horror-Haus” über die Stadtgrenzen hinaus zu trauriger
Berühmtheit gebracht hat, sollte spätestens 2012 dem Erdboden gleich gemacht
werden. Die 102 Wohnungen stehen seit einer Ewigkeit leer. Der
letzte Mieter wurde vor über sieben Jahren zwangsgeräumt. Versuche, einen
Investor für das 18 Stockwerke hohe Gebäude zu finden, scheiterten kläglich an
der verworrenen Eigentümerstruktur.
Nach akribischer Detektivarbeit konnte die
Stadt tatsächlich die Besitzverhältnisse aller Wohnungen klären. Als nächster
Schritt müsste es darum gehen, „ins Eigentum zu kommen”, wie es Planungsamtschef
Ludger Wilde formuliert. Doch nun gerät das Projekt erneut ins Stocken und
könnte ein weiteres Opfer der städtischen Finanzkrise werden. Denn um die
Abrissbirne endgültig in Schwung setzen zu können, muss die Stadt in die eigene
Tasche greifen. Dazu dürfte es wegen der ungeklärten Haushaltssituation 2010
vorerst nicht kommen. Rund 580 000 Euro Fördergelder aus dem Topf für Stadtumbau
sind bereits geflossen, die letzte Tranche im Sommer 2009. Davon hat die Stadt
Machbarkeitsstudien erstellt, aufgezeigt, wie der Rückbau einer so großen
Immobilie ablaufen könnte, und die insgesamt 42 Eigentümer der Wohnungen
aufgespürt - immer mit einem Eigenanteil von 20 Prozent.
www.derwesten.de
04.02.2010
Weniger leerstehende
Wohnungen in Leipzig
Der Wohnungsleerstand in Leipzig ist deutlich zurückgegangen. Das geht
aus dem Monitoringbericht 2009 hervor, den der Leipziger Baubürgermeister Martin
zur Nedden vorgelegt hat. Demnach waren im Jahr 2008 nur noch rund 38.000
Wohnungen unbewohnt. Das entspricht einem Anteil von etwa zwölf Prozent. Als
Ziel hatte sich die Messestadt zwischen 25.800 und 45.500 verwaiste Wohnungen
gesteckt. In Leipzig standen im Jahr 2008 deutlich weniger Wohnungen leer als in
den Jahren zuvor. Das besagt der aktuelle
Abgerissen wurden seit 2001 rund 12.900 Wohnungen, zwei Drittel davon in
Plattenbaugebieten. Diese Bauarbeiten wurden mit insgesamt mehr als 46 Millionen
Euro gefördert. Der Rückbau soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden,
allerdings in geringerem Maße. Außerdem enstanden laut dem Bericht seit dem Jahr
2000 rund 33 Hektar Grünflächen in den Parks der Stadtteile. 82 Prozent der
Altbauwohnungen seien inzwischen saniert. Auch lebten mehr Menschen im Altbau
als noch 2008. Hingegen waren die Neubaugebiete den Angaben zufolge weniger
gefragt.
www.mdr.de
04.02.2010
Hagen: Stadtumbau
West: Die Investoren fehlen
Schuld ist, wie so vieles in dieses Tagen, das liebe Geld. Das nicht vorhandene,
um genau zu sein. Ob und wie die Gesamtmaßnahme „Stadtumbaugebiet Oberhagen/Eilpe”
oder die Einzelprojekte noch durchgeführt werden können, hängt von der
Aufsichtsbehörde in Arnsberg ab. „Eine abschließende Bewertung liegt von dort
nicht vor”, beklagt der Quartiersmanager Gerald Schäfer. Allerdings gebe es
Signale, die in einem Gespräch Ende Januar in Richtung Eilpe gesendet wurden.
„Es wurde deutlich gemacht, dass es keine Bewilligungen neuer Maßnahmen geben
werde. Es sei denn, die Eigenmittel könnten bis auf zehn Prozent durch
Drittmittel ersetzt werden”, berichtete Schäfer.
Eine weitere Rolle bei der Genehmigung von Projekten spielt die
Prioritätensetzung der Stadt. Da rangiert zum Beispiel die Bahnhofshinterfahrung
vor dem Stadtumbau West. Diese Reihenfolge ist zwar im Hagener Ratssaal und
nicht in Arnsberg entstanden, dennoch rückt auch hier RP Diegel ins Zentrum des
Ärgers. Für den Stopp der Mittel gebe es „keine sachliche Begründung” und auf
Nachfrage hieße es, „der Regierungspräsident wolle diese Maßnahme nicht”,
ärgerte sich Bezirksbürgermeister Michael Dahme (SPD) und preschte weiter vor:
„Was maßt sich der Herr Regierungspräsident eigentlich an, dass er bestimmen
kann, was für einen Ortsteil gut ist und was nicht?!” In der Sache sind die
Bezirksvertreter nicht weiter gekommen. Denn die benötigten „starken Investoren”
hat Quartiersmanager Schäfer nicht im Blick. „Die fehlen uns schlicht”, räumte
er ein.
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04.02.2010
Abriss von 35 000
Wohnungen in Brandenburg bis 2020
Potsdam - Im Land Brandenburg müssen nach Angaben des Bauministeriums trotz
guter Fortschritte beim Stadtumbau auf längere Sicht noch 35 000 Wohnungen
abgerissen werden. Das erst für 2010 gesetzte Ziel von 50 000 Wohnungen sei
bereits im Vorjahr erreicht worden, teilte des Ministerium am Mittwoch in
Potsdam mit. Der Leerstand sei von 14,5 auf die Quote 11,9 Prozent gesenkt
worden.
Der weitere Abriss leerstehender Wohnungen sei wegen der negativen
demografischen Entwicklung erforderlich. Bis Ende 2013 sei der Wegfall von über
60 000 Wohnungen geplant. Das sei deutlich mehr, als ursprünglich vorgesehen.
Ministerin Jutta Lieske (SPD): "Dennoch müssen wir bis 2020 weitere 35 000
Wohnungen abreißen. Die Bundesregierung muss jetzt schnell klären, wie die
Finanzausstattung des Folgeprogramms aussehen wird." Bis zum Jahr 2013 stünden
rund 415 Millionen Euro je zur Hälfte für Abriss und städtische Aufwertung zur
Verfügung.
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