NEWS

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Auf dieser Seite finden Sie das aktuellste zum Thema Stadtumbau und Wohnungswirtschaft aus der Presse
Bitte beachten Sie, dass die Links teilweise nur kurze Zeit zur Verfügung stehen.

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Newsticker Archiv
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11.06.2011
Deutschland schrumpft um 16 Millionen Einwohner
Deutschland wird laut einer EU-Prognose bis zum Jahr 2060 rund 16 Millionen Einwohner verlieren. Mit dann nur noch 66 Millionen Bewohnern wird es in gut fünfzig Jahren längst nicht mehr das bevölkerungsreichste Land der EU sein, wie aus einer vom EU-Statistikamt Eurostat veröffentlichten Studie hervorgeht.
Deutschland, das 2010 noch 82 Millionen Einwohner hatte, wird nach Schätzungen der EU-Statistiker 2060 nur noch an dritter Stelle hinter Großbritannien (79 Millionen Einwohner) und Frankreich (74 Millionen) liegen, gefolgt von Italien (65 Millionen) und Spanien (52 Millionen).
Wie in Deutschland wird sich laut den Eurostat-Zahlen auch in ganz Europa der Anteil der Erwerbsfähigen deutlich verringern. Waren im Jahr 2010 noch 17,6 Prozent der EU-Bürger 65 Jahre oder älter, so werden dies im Jahr 2060 schon 29,5 Prozent sein.
Der Anteil der über 80-Jährigen wird sich den Angaben zufolge von 4,6 Prozent im vergangenen Jahr auf dann zwölf Prozent fast verdreifachen. Als Gründe nennt Eurostat eine niedrige Geburtenrate und eine immer höhere Lebenserwartung.
Den höchsten Anteil an über 65-Jährigen werden 2060 den Angaben zufolge Deutschland (32,8 Prozent), die Slowakei (33,5 Prozent), Rumänien (34,8 Prozent) und Lettland (35,7 Prozent) haben. In Irland werden in gut 50 Jahren dagegen nur 22 Prozent der Menschen 65 Jahre oder älter sein.
www.welt.de

22.05.2011
Genossenschaften kritisieren Stadtumbau in Sachsen
Beim Stadtumbau in Sachsen wird aus Sicht der Wohnungsgenossenschaften zu sehr auf die Innenstädte und ihre repräsentativen Altbauten geschaut. Vor allem dort würden die Schwerpunkte der Förderpolitik gesetzt.
„Aber die Mehrzahl der Bevölkerung wohnt dort nicht", sagte der Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften, Axel Viehweger, am Mittwoch in Dresden. „Und sie könnte es sich auch nicht leisten." Daher dürfe der günstigere Wohnraum in den Außenbezirken nicht vergessen werden, auch wenn es sich um Plattenbausiedlungen handle. „Wir werden den Plattenbau in den nächsten Jahrzehnten brauchen", sagte Viehweger.
www.lvz-online.de

22.05.2011
Verband befürchtet steigenden Wohnungsleerstand
Bis zum Jahr 2016 könnte sie aber auf 13,6 Prozent hochschnellen; für einige Städte wird ein noch höherer Wert befürchtet. Schon jetzt zeigten sich große regionale Unterschiede. Während der Leerstand in Luckenwalde 28,2 Prozent, in Lauchhammer 25 Prozent und in Wittenberg 22,8 Prozent betrage, seien es in Lübbenau 5,7, in Cottbus 5,5 und in Schwedt sogar nur 3,6 Prozent.
www.welt.de

22.05.2011
Neuer Leerstand bei Thüringer Wohnungen befürchtet
Die Thüringer Wohnungsbranche warnt vor einer starken Zunahme des Leerstandes vor allem in Neubaugebieten als Folge von Streichungen in der Städtebauförderung.
Weil Mieter wegziehen oder sterben und dafür nicht ausreichend Junge eine neue Wohnung suchen, müssten nach Recherchen unserer Zeitung im Freistaat jährlich 3000 bis 5000 Wohnungen abgerissen werden, um leeren Häusern und toten Straßenzügen vorzubeugen.
Höchstens ein Drittel davon kann aus heutiger Sicht realisiert werden, weil einfach das Geld dafür fehlt.
www.otz.de

24.01.2011
67 statt 84 Grundschulen würden für Duisburg reichen
Die Zahl der Schüler sinkt, Grundschulen sind zunehmend nicht ausgelastet. Das sei wirtschaftlich und pädagogisch nicht sinnvoll, urteilen Stadt und Schulaufsicht. Die Verwaltung will mit den Schulen nun über "schulplanerische Maßnahmen" sprechen.
Viel zu groß und viel zu teuer: 67 Grundschulen in der Stadt würden ausreichen, um aktuell die 4285 Erstklässler des kommenden Schuljahres in 191 Eingangsschulklassen zu unterrichten. Und genau aus diesem Grund hat die zuständige Schulaufsicht der Düsseldorfer Bezirksregierung die Stadt zum Handeln aufgefordert.
www.derwesten.de

20.12.2010
In Velten-Süd verschwinden die letzten beiden unsanierten Wohnblöcke
Weil die Fördermittel für den Abriss aus dem Bund-Land-Programm „Stadtumbau Ost“ noch in diesem Jahr zu haben waren, musste sich die Wohnungsgenossenschaft „Vorwärts“ Velten (WGV) sputen. Heute legte der Abrissbagger los und reißt die Platten der beiden über Eck stehenden Wohnblöcke an der Richard-Blumenfeld-Straße 10 und Johann-Ackermann-Straße 7 ein. Seit Oktober war der Rückbau vorbereitet worden. Bis Ende des Jahres sollen die Hochhäuser verschwunden sein. Über die Gestaltung der dann neu entstandenen Freifläche will die Genossenschaft dann im nächsten Jahr mit der Stadtverwaltung beraten.
www.maerkischeallgemeine.de

20.12.2010
Nur das Thema "Stadtumbau West" auf Tagesordnung
Für das die Ortsmitte von Degerndorf und den Kasernenbereich umfassende Städetbauförderprogramm sind unterschiedlicher Einzelmaßnahmen mit einer förderfähigen Summe von 1,642 Millionen Euro für das Programmjahr 2011 vorgesehen. Bis einschließlich 2014 sind insgesamt förderfähige Kosten von 5,194 Millionen Euro in der Bedarfsmitteilung festgeschrieben. Beabsichtigte Maßnahmen mit vorbereitendem Charakter umschließen neben der Fortschreitung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts auch Sondergutachten und die städtebauliche Beratung. Im Rahmen der Kasernenkonversion wurden die Feinuntersuchung und der Bebauungsplan für das Sportgelände sowie die Bebauungspläne für das Offizierskasino und das restliche Kasernengelände ins Programm aufgenommen.
Den größten Posten auf der Bedarfsliste des Jahres 2011 nimmt der beabsichtigte vorgezogene Erwerb eines Teilbereichs auf dem Gelände der Karfreitkaserne zur späteren Sport- und Freizeitnutzung ein.Weitere Einzelmaßnahmen sind mit den Neuordnungen des Rathausumfelds und der Sportflächen im nächsten Jahr vorgesehen.
www.ovb-online.de

20.12.2010
Stadtumbau Ost weiter vor großen Herausforderungen
Der Stadtumbau wird künftig kleinteiliger und insgesamt komplizierter", sagen die Fachleute der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost, die das Programm wissenschaftlich begleiten. Gerade in Städten mit vielen Altbauten verlief die Sanierung in den letzten Jahren schleppend. Eine geringere Bevölkerung heißt weniger Nachfrage nach Wohnraum, weniger Miete und weniger finanzieller Anreiz für Eigentümer ihre Häuser herzurichten, wenn die Kosten dafür nicht wieder hereinkommen.
www.immobilien-zeitung.de

06.12.2010
Ostdeutschland droht Job-Desaster
In den kommenden zehn Jahren werden strukturschwache Regionen in Deutschland nach einer Studie noch weiter ausbluten.
Demnach werde es 2020 beispielsweise im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) etwa 30 Prozent weniger Erwerbstätige geben als heute, warnen die Wissenschaftler. Gewinnen werden dagegen die westdeutschen Metropolregionen, allen voran der Landkreis München, für den ein Beschäftigtenplus um etwa 20 Prozent erwartet wird.
Aber auch in Ostdeutschland gehen nach der Studie nicht überall Stellen verloren: Arbeitsplätze hinzugewinnen werden dort vor allem Potsdam (plus 20 Prozent), aber auch Leipzig und Dresden sowie touristisch geprägte Kreise wie Bad Doberan (je rund zehn Prozent).
Insgesamt erwartet das HWWI Beschäftigungsverluste in 158 der 413 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Betroffen seien die Mehrzahl der ostdeutschen Kreise (63 von 87), aber auch knapp 30 Prozent der Kreise in Westdeutschland (95 von 326).
www.handelsblatt.com

05.12.2010
180 Krankenhäuser wurden in den letzten 10 Jahren geschlossen
Wie die Krankenhausgesellschaft in ihrem aktuellen Krankenhaus Barometer 2010“ mitteilte, sei die Anzahl der deutschen Krankenhäuser in der vergangenen zehn Jahren um mindestens 180 geschrumpft. Im letzten Jahr bekamen die deutschen Krankenhäuser in erster Linie durch das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz deutlich mehr Geld zugesprochen.
Doch die aktuelle Gesundheitsreform sieht es im kommenden Jahr für die Krankenhäuser allerdings sehr düster aus. Zusammen mit höheren Sozialversicherungsbeiträgen und Tarifabschlüssen werde das dazu führen dass die Krankenhäuser deutlich mehr Geld für ihr Personal ausgeben müssen, als die Kliniken an Gewinn erzielen können.
www.krankenkassennews.net

17.11.2010
Verband fordert Abriss
Leerstand an den Rändern, Wohnungsmangel in Berlin: Die Lage auf dem regionalen Wohnungsmarkt verschärft sich auf unterschiedliche Weise. In Berlin könnten nach Einschätzung des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) schon 2015 Mietwohnungen fehlen. Fern der Hauptstadt dagegen drohe der Leerstand dramatisch zuzunehmen. In fünf Jahren könnten 130 000 Wohnungen überflüssig sein, heißt es in dem gestern vorgestellten Marktmonitor des Verbands.
Die derzeitigen Wohnungskaltmieten sind am niedrigsten in Pritzwalk (Prignitz) mit 3,61 Euro pro Monat und Quadratmeter und am teuersten in Teltow (Potsdam-Mittelmark) mit 5,41 Euro. Das ist deutlich mehr als der Berliner Durchschnittswert von 4,79 Euro pro Quadratmeter.
Am stärksten gestiegen sind die Mieten in Potsdam (plus 3,5 Prozent). Im Landesdurchschnitt wurde eine mäßige Verteuerung der Mieten von 1,6 Prozent verzeichnet. Im berlinfernen Raum, etwa in der Uckermark, stagnierten die Werte sogar – aus Sicht des BBU eine besorgniserregende Entwicklung. „Das schwächt die Investitionskraft der Wohnungsunternehmen“, so Verbandsvorstand Maren Kern.
www.maerkischeallgemeine.de

13.11.2010
Häuser, die verschwinden
Es blieb nur der Abriss. Wegen immer weiter sinkender Einwohnerzahlen war für die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR), die im Jahr 2001 über 4 451 Wohnungen verfügte, der Leerstand auf beträchtliche 31 Prozent gestiegen. Eingeordnet in das Rathenower Stadtumbaukonzept, hat die KWR bis zum Ende des letzten Jahres deshalb 1146 Wohnungen abreißen lassen. Wie KWR-Geschäftsführer Hartmut Fellenberg sagt, konnte der Leerstand dadurch auf 22,8 Prozent vermindert werden.
Von 2010 bis 2016 wird nun die zweite Phase des Stadtumbaus laufen. Hier hat die KWR den Abriss von weiteren 500 Wohnungen vorgesehen.
In den Jahren 2009 und 2010 hat die KWR beispielsweise 158 Wohnungen modernisiert. Die Erfahrung zeige, teilt Hartmut Fellenberg mit, dass 25 Prozent der neu gemachten Wohnungen von Mietern aus Abrisshäusern bezogen werden. In rund 50 Prozent dieser Wohnungen ziehen übrigens Menschen ein, die vorher nicht Mieter der KWR gewesen sind.
Was ärgerlich und gefährlich ist: Jede neue Abrissmaßnahme wird in letzter Zeit stets von Diebstählen „eingeleitet“. Kaum scheint ein Haus leer zu sein, werden von unbekannten Tätern bevorzugt Kupferleitungen ausgebaut. Solch strafbares Treiben ist gefährlich, da nicht immer Gas, Wasser und Strom schon abgeklemmt sind. Weil die Rohre geklaut worden sind, war vor einiger Zeit erst ein Abrisshaus von einer Gaswolke gefüllt. Nur ein kleiner Funke hätte genügt, um eine große Explosion auszulösen.
www.maerkischeallgemeine.de

13.11.2010
Niedersachsen muss laut Prognose Einwohnerverluste hinnehmen
Die niedersächsische Bevölkerungszahl wird in den kommenden 20 Jahren von jetzt knapp acht Millionen auf 7,44 Millionen Menschen sinken. Gegen den Trend von minus 6,4 Prozent aber, so die gestern vorgelegten Prognosen des Statistischen Landesamtes in Hannover, wird der Landkreis Harburg bis 2031 um über 6000 auf fast 251 000 Bürger wachsen, der Kreis Lüneburg um rund 4400 auf dann knapp 181 000. Der benachbarte Landkreis Lüchow-Dannenberg profitiert anders als Harburg und Lüneburg nicht von der Metropolregion Hamburg, er verliert dramatisch über 10 000 oder umgerechnet 20 Prozent seiner Einwohner. Bevölkerungswachstum verzeichnen die beiden größten Städte Hannover und Braunschweig. Spitzenreiter bei der Bevölkerungsentwicklung sind die ländlich-katholischen Landkreise im Oldenburger Münsterland, Vechta und Cloppenburg, sowie Emsland und Bentheim mit teilweise zweistelligen Zuwächsen. Neben Lüchow-Dannenberg gehören laut Prognose auch Harz und Harzvorland zu den großen Verlierern mit Rückgängen von bis zu 28 Prozent (Stadt Salzgitter).

www.abendblatt.de

12.11.2010
Halle, die schrumpfende Stadt
In Halle stehen mehr Wohnungen leer als anderswo in Ostdeutschland. Die Kommune verwaltet den Rückbau. Westdeutsche Städte können hier besichtigen, was auf sie zukommt.
In Halle an der Saale kann man beinahe umsonst wohnen, jedenfalls für kurze Zeit. "Zahlen Sie für den ersten Monat keine Nettokaltmiete, sondern nur die Nebenkosten", wirbt eine Immobilienverwaltung im Netz. Das Unternehmen vermietet keine Unterkünfte irgendwo weit draußen, sondern "Wohnraum in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums, saniert und mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstig zu erreichen". Weil kein Makler beschäftigt wird, um Mieter zu finden, sind die Wohnungen auch noch provisionsfrei. Mehr als 12.000 Wohnungen seien in den vergangenen Jahren abgerissen worden, besagt die städtische Statistik. Im Moment gibt es in Halle noch 143.000 Wohnungen. Schätzungsweise 18.000 davon stehen leer.
www.zeit.de

12.11.2010
Geburtenzahl sinkt in Deutschland auf Rekordtief
In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren. 2009 kamen rund 665.000 Kinder zur Welt, etwa 17.000 weniger als im Vorjahr.Die durchschnittliche Kinderzahl lag im vergangenen Jahr bei 1,36. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland rund 665.000 Kinder zur Welt gekommen. Das seien etwa 17.000 weniger als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Gründe seien eine sinkende Zahl von Frauen im gebärfähigen Alter und eine zurückgehende durchschnittliche Kinderzahl je Frau. Den Angaben nach betrug die durchschnittliche Kinderzahl im vergangenen Jahr 1,36. Damit war sie etwas niedriger als 2008 (1,38) und 2007 (1,37). Wie in den vergangenen Jahren sei im Jahr 2009 die durchschnittliche Zahl der Geburten bei jüngeren Frauen gesunken, während sie bei den Frauen ab 33 Jahren zunahm.
Im Westen Deutschlands sank die durchschnittliche Kinderzahl von 1,37 im Jahr 2008 auf 1,35 in 2009. Im Osten Deutschlands lag die Kinderzahl je Frau im Jahr 2009 wie im Vorjahr bei 1,4, wobei die Berechnungen für West- und Ostdeutschland jeweils ohne Berlin gelten.
www.welt.de

04.11.2010
Ministerium: 1.000 staatliche Schulen seit 1992 geschlossen
In Sachsen sind seit 1992 rund 1.000 staatliche Schulen geschlossen worden. Ihre Zahl sank von 2.300 auf 1.300, wie die Sprecherin des Kultusministeriums, Susann Mende, am Montag in Dresden auf dapd-Anfrage sagte. Als Grund nannte die Sprecherin den Bevölkerungsrückgang und den damit verbundenen Schülermangel. Seit 1992 halbierte sich die Schülerzahl von 760.000 auf rund 390.000. Insbesondere die ländlichen Regionen sind betroffen.
t-online.de

04.11.2010
Bevölkerungsrückgang drückt Immobilienmärkte
Zwölf Prozent seiner Einwohner verlor Thüringen seit 1990. 44 000 Wohnungen seien schon abgerissen.
Der Freistaat habe zwar "massive Probleme" durch Überalterung, aber das sei kein Grund zu Pessimismus. Man müsse den demographischen Wandel "proaktiv gestalten". Als Beispiel führte die Staatssekretärin Gotha an. Die Stadt habe brachliegende Innenstadt-Grundstücke selbst erworben, die Ruinen darauf entfernt und die Flächen anschließend verkauft. Inzwischen seien dort erste neue Häuser gebaut und das Interesse an den Nachbarflächen steige.  Bevölkerungsrückgang wirke sich "katastrophal" auf Immobilienmärkte aus.
www.otz.de

04.11.2010
Roter Teppich für Ärzte: Stadt denkt über Praxisausbau nach
Zuschüsse sollen aus dem Förderprogramm Stadtumbau West beantragt werden
Romrod rollt den roten Teppich für Hausärzte aus: Mit Mitteln aus dem Förderprogramm Stadtumbau West wird möglicherweise ein Objekt in der Stadtmitte zu einer Praxis umgebaut. Diese Idee stellte Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg in der jüngsten Stadtverordnetensitzung am Montag im Rathaus vor. Behandelt wird das Thema nach dem einstimmigen Votum im Parlament allerdings erst einmal im Haupt- und Finanzausschuss.
Zunächst hatte Romrod nach Aussagen der Bürgermeisterin eine „bittere Pille“ schlucken müssen: Im Oktober sei mitgeteilt worden, dass längst bewilligte Fördergelder aus dem Stadtumbau West, die die Stadt langfristig eingeplant hatte, gestrichen würden. Somit könnten bis zu 1,2 Millionen Euro verfallen, sagte Richtberg auf Nachfrage.
Einzige Chance für die Kommune, nicht die gesamte Summe zu verlieren: Die Zuschüsse müssen bis zum Jahresende erneut beantragt werden. „Es soll kein Geldausgeben um jeden Preis werden“, unterstrich die Rathauschefin und warb für ein Projekt, das schnell umgesetzt werden könne: den Praxisumbau. Damit könne zudem die ärztliche Grundversorgung in der Stadt gewährleistet werden, schließlich habe Romrod in den vergangenen Jahren zwei der drei niedergelassenen Hausärzte verloren.

www.lauterbacher-anzeiger.de

02.11.2010
Geld für Stadtumbau gefordert
Die Bürgermeister von 30 Kommunen haben bei einem Treffen in Fürstenwalde (Oder-Spree) das Land aufgefordert, die Förderung des Stadtumbaus beizubehalten. Das „erfolgreiche Programm“ dürfe nicht abgebrochen werden, sagte der Rathauschef von Fürstenwalde Ulrich Hengst (parteilos). Dies hätte fatale Auswirkungen auf die Städte und ihre wirtschaftliche Entwicklung. Man gehe zwar davon aus, dass künftig weniger Geld zur Verfügung stehen werde, „aber wir werben darum, dass die EU-Fördermittel auch weiterhin vom Land Brandenburg kofinanziert werden“, so Hengst.
Einig waren sich die Bürgermeister auf der vom Städte- und Gemeindebund veranstalteten Zusammenkunft in ihrer Haltung zu den Plänen der Bundesregierung, die Übernahme der Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger im Zweiten Sozialgesetzbuch neu zu regeln. Kommunen sollen örtliche Höchstbeträge sowie die Größe der „angemessenen“ Wohnfläche regional bestimmen und in Satzungen festlegen.
www.moz.de

02.11.2010
Deutschland schrumpft schneller, weil Eltern fehlen
Die Abnahme der Elternjahrgänge beschleunigt den Geburtenrückgang in Deutschland stärker als bislang angenommen. Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung ergab, wird die Anzahl der 22- bis 35-Jährigen bis zum Jahr 2025 um 1,15 Millionen Menschen zurückgehen. Damit sei die geringe Geburtenrate nicht die Hauptursache für den fortschreitenden Bevölkerungsrückgang in Deutschland. „Vielmehr spielt auch die Abnahme der sogenannten Elterngeneration eine entscheidende Rolle.“ Außerdem bekommen nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung die Frauen ihre Kinder immer später.
Während der Anteil der Elternjahrgänge an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2006 noch bei 16,8 Prozent (13,79 Millionen) lag, wird er laut Studie bis zum Jahr 2025 auf 15,7 Prozent (12,64 Millionen) sinken. Dieser Rückgang kann auch durch eine leichte Zunahme der Geburtenrate nicht ausgeglichen werden. In den 14 Altersjahrgängen der Elterngeneration lagen die Geburtenwahrscheinlichkeiten in Deutschland bei mehr als fünf Prozent pro Jahr in jedem der Altersjahrgänge. Das wirkt sich auch bei den potenziellen Eltern aus.
Gleichzeitig stieg von 2002 bis 2006 das durchschnittliche Geburtsalter kontinuierlich von 29,8 auf 30,1 Jahre an. Die höchsten Werte erzielten Hamburg, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen; in diesen Bundesländern lag im Jahr 2006 das Durchschnittsalter der Mütter bei den Geburten zwischen 30,6 und 31,0 Jahren. In den östlichen Ländern betrug es 28,6 Jahre, wobei es auch hier eine Steigerung gegenüber 2002 gab (0,3 Jahre).
Die Studie prognostiziert vor allem einen Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum: Einige der dortigen Kreise erreichten zwar Geburtenraten von mehr als 1,5 Kindern je Frau; dennoch sinken die Geburtenzahlen viel stärker als in den großen Städten und Ballungsräumen. Ein Grund: die „Bildungswanderung“ junger Menschen in städtische Regionen. So wird im Landkreis Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern) der Anteil der 22- bis 35-Jährigen an der Gesamtbevölkerung in den nächsten 15 Jahren auf 9,5 Prozent zurückgehen. Auf 1000 Einwohner kommen im Jahr 2025 nur noch 4,4 Geburten. In München werden es dann noch 10,7 Geburten sein. E
www.welt.de

28.10.2010
NRW: Ein Viertel Schüler weniger im Jahr 2020
In zehn Jahren werden im Ennepe-Ruhr-Kreis 23,1 Prozent weniger Mädchen und Jungen zur Schule gehen als heute. Das ist das Ergebnis einer Prognose, die das Statistische Landesamt jetzt veröffentlicht hat.
Damit gehen die Schülerzahlen zwischen Breckerfeld und Hattingen wesentlich stärker zurück als im Landesdurchschnitt. Für NRW sagen die Statistiker einen Rückgang von 15,8 Prozent voraus. Auch in der Nachbarschaft macht sich der Bevölkerungsrückgang nicht so stark bemerkbar wie im Kreisgebiet. So liege der Rückgang in Wuppertal bei 13,7 Prozent, in Bochum bei 15 Prozent, in Dortmund bei 8,7 Prozent und in Hagen bei 20,4 Prozent. Lediglich der Märkische Kreis mit 23,6 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler hat noch mehr Nachwuchssorgen als EN.
Gingen 2009 im Kreisgebiet noch 34 470 Mädchen und Jungen zur Schule, werden es 2019 nur 26 511 sein. Steigen wird der Anteil derer, die eine Hochschulreife erwerben. Der Anteil lag im Sommer bei 35,8 Prozent und wird bis 2020 auf 39,2 Prozent klettern. Ohne jeden Abschluss haben 2,8 Prozent der Mädchen und Jungen die Schule verlassen. Deren Anteil soll in zehn Jahren auf 2,5 Prozent sinken. Der Anteil der Hauptschüler werde von 16,6 auf 14,2 Prozent zurückgehen. Die Fachoberschulreife würden 39,9 Prozent, die Fachhochschulreife 4,2 Prozent erreichen.
www.derwesten.de

17.10.2010
Zahl der Brandenburger zwischen 2003 und 2009 um 2,4 Prozent gesunken
Der Bevölkerungsrückgang in Brandenburg setzt sich ungebremst fort. Wie Innenminister Dietmar Woidke (SPD) am Freitag auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte, hat sich die Bevölkerungszahl zwischen 2003 und 2009 um 2,4 Prozent verringert. Insgesamt sei die Einwohnerzahl in dieser Zeit von 2,574 Millionen auf 2,511 Millionen zurückgegangen.
Die drei kreisfreien Städte Brandenburg/Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) verzeichneten Verluste, Frankfurt sogar um 9,5 Prozent. Die Landeshauptstadt Potsdam dagegen legte in den sechs Jahren um 6,6 Prozent auf 154.600 Einwohner zu. In den Zahlen verdeutlicht sich die Zweiteilung Brandenburg in den wachsenden Speckgürtel im Berlin und den verlustreichen äußeren Verflechtungsraum.
Von den 14 Landkreisen erlitten 8 Verluste und 6 freuten sich über Gewinne. Mit 9,5 Prozent beziehungsweise 9,1 Prozent Rückgang führen die Kreise Elbe-Elster und Spree-Neiße die Negativ-Statistik an. Der Kreis Oberhavel war mit 2,9 Prozent Bevölkerungszuwachs führend bei den "Gewinnern".
Ansonsten dominiert laut Woidke bei den Städten des Landes in der Regel das Minus vor der Zahl. Am stärksten falle es in Eisenhüttenstadt aus, wo nach einem Rückgang um 14,4 Prozent Ende 2009 noch 31.700 Menschen lebten. Oderberg (Kreis Dahme-Spreewald) büßte 13,9 Prozent ein und lag bei nur noch 2.230 Einwohner. Einen Zuwachs um 14,2 Prozent auf 21.900 Bewohner meldete dagegen Teltow (Potsdam-Mittelmark), Hohen Neuendorf (Oberhavel) wuchs um 14 Prozent auf 24.140 Einwohner.

nachrichten.t-online.de

10.10.2010
Lengerich: Schöne Bilder gegen Leerstand
Leer stehende Ladenlokale sind Schandflecke in jeder Stadt. Auch in Lengerich. Eine schöne Idee ist es, deren Schaufenster mit Bildern zu bestücken. Das ist in den vergangenen Jahren bereits mehrfach geschehen. Marion Marx vom Künstlerinnenstammtisch hat sich immer wieder eingebracht. Interesse daran, dass bei Leerstand die Fassade stimmt, hat auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lengerich. „Da haben wir die Anfrage der Stadt gerne aufgenommen, den ehemaligen CD-Laden zu nutzen“, berichtet Marx.
Der Geschäftsraum am Kirchplatz ist inzwischen umgestaltet worden und gleicht einer Galerie. Viele Bilder der sieben Künstlerinnen, die dem Stammtisch angehören, zieren die Wände und sind in den Schaufenstern zu sehen. „Wir sind ein eingespieltes Team, jeder packt mit an“, berichtet Marion Marx. Zu sehen sind Bilder in Aquarell-Technik, Acryl Spachteltechnik, Acryl Spritz- und Spachteltechnik, Acryl Tupf- und Wischtechnik und Acryl-, Öl-, Pigment Spachteltechnik . Die Bandbreite reicht von Aquarell, Informel, experimentell-gestische Malerei, Grafik, Zeichnung, Kreide, Acryl, Öl und Pastellmalerei bis Abstrakt und Keramik-Arbeiten.
Der Künstlerinnenstammtisch hat in dem leer stehenden Geschäft vorübergehend eine neue Bleibe gefunden.
www.westfälische-nachrichten.de

10.10.2010
Sachsens Umzugsprämie ist ein Flop
Die vor reichlich einem Jahr in Sachsen eingeführte Umzugsprämie zur Bekämpfung des Leerstands in Innenstädten erweist sich in der Praxis als untauglich. Weder in Dresden noch in Chemnitz oder Leipzig ist es zu Auszahlungen gekommen. Das sächsische Innenministerium mit dem damaligen Minister Albrecht Buttolo (CDU) an der Spitze hatte 2008 die Prämie als Beitrag im Kampf gegen den Leerstand in Innenstädten angekündigt. Wer im Zuge des Stadtumbaus seine bisherige Wohnung aufgeben muss und dafür in eine vor 1949 errichtete Altbauwohnung in der Innenstadt zieht, sollte 1500 Euro erhalten. Das neue Domizil muss dabei in einem ausgewiesenen Sanierungsgebiet liegen. Bund, Land und Gemeinde sollten die Kosten tragen. Seit August 2009 gibt es die entsprechende Verwaltungsvorschrift. In den Kommunen wird von der Prämie jedoch kein Gebrauch gemacht, unter anderem weil die Vergabehürden viel zu hoch sind. So verweist die Stadt Dresden unter anderem darauf, dass die Umzugsprämie nicht gezahlt werden kann, wenn der Abriss der Wohnung, aus der jemand in einen Altbau zieht, schon mit Geldern aus der Städtebauförderung unterstützt wird.
www.dnn-online.de

02.10.2010
Drastischer Bevölkerungsrückgang seit der Wende
Im Plattenbaugebiet Rathenow Ost wurden mehr als eintausend Wohneinheiten abgerissen, weil durch Abwanderung viele Wohnungen leer stehen Ostdeutschland hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten knapp zwölf Prozent seiner Bevölkerung verloren. 2008 lebten dort 1,7 Millionen Menschen weniger als noch zu Wendezeiten, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Zum einen seien viele wegen besserer Jobaussichten nach Westdeutschland gezogen, sagte Präsident Roderich Egeler. Zum anderen falle aber auch der dramatische Geburtenknick nach dem Ende der DDR ins Gewicht. Von 1990 bis 1994 sank die Geburtenzahl nach seinen Angaben um 56 Prozent. Bis heute zeigt die Statistik deutliche Unterschiede zwischen den Geburtenzahlen in Ost und West: In den alten Ländern ohne Westberlin lag das Geburtenniveau 2008 um 22 Prozent unter dem von 1990, in den neuen Ländern ohne Ostberlin waren es jedoch 38 Prozent weniger.
Zwischen 1947 und 1971 gab es in Deutschland mehr Geburten als Sterbefälle. Seit Anfang der 70er-Jahre hat sich dieser Verhältnis umgekehrt. Die Zahlen im Überblick:
1946: -79.894
1947: 96.033
1948: 244.546
1949: 335.973
1950: 368.372
1951: 353.683
1952: 337.445
1953: 304.375
1954: 334.452
1955: 317.470
1956: 325.058
1957: 325.360
1958: 357.452
1959: 408.520
1960: 384.893
1961: 463.205
1962: 437.720
1963: 460.525
1964: 486.985
1965: 417.504
1966: 406.319
1967: 357.859
1968: 238.447
1969: 154.274
1970: 72.073
1971: 47.773
1972: -64.032
1973: -147.019
1974: -151.073
1975: -207.339
1976: -168.539
1977: -125.659
1978: -146.931
1979: -127.257
1980: -86.582
1981: -92.336
1982: -82.557
1983: -113.099
1984: -105.007
1985: -115.846
1986: -77.194
1987: -33.322
1988: -7.634
1989: -22.982
1990: -15.770
1991: -81.226
1992: -76.329
1993: -98.823
1994: -115.058
1995: -119.367
1996: -86.830
1997: -48.216
1998: -67.348
1999: -75.586
2000: -71.798
2001: -94.066
2002: -122.436
2003: -147.225
2004: -112.649
2005: -144.432
2006: -148.903
2007: -142.293
2008: -161.925
2009: -190.000 (Schätzung)
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
Der demografische Wandel werde im Osten besonders starke Auswirkungen haben, erklärte das Bundesamt. Die Ostdeutschen sind heute im Schnitt mit 45,4 Jahren bereits deutlich älter als die Westdeutschen mit durchschnittlich 42,8 Jahren. Die Daten sind Teil einer besonderen Auswertung des Amts zum Thema “20 Jahre Deutsche Einheit“.

www.welt.de

17.9.2010
Energiesparen in Gebäuden: Abriss statt Sanierung
Presseangaben zufolge plane die Bundesregierung eine „Abrissprämie“ für alte Gebäude, bei denen sich eine Wärmesanierung nicht mehr lohnen würde. Das CO2-Programm zur Gebäudesanierung könnte auch Ersatzbauten fördern, dies sei teilweise günstiger als „alte Häuser zu Tode zu dämmen“, hieß es aus Koalitionskreisen. Die Bundesregierung will im Energiekonzept verankern, dass bis zum Jahr 2050 alle Gebäude den „Null-CO2-Standard“ erfüllen. Das heißt, dass alle Gebäude wenig Energie verbrauchen und diese ausschließlich aus den erneuerbaren Energien stammen soll.
Sollten die strengen Sanierungsvorschriften, deren Einführung die Bundesregierung plant, von den Hausbesitzern nicht eingehalten werden, würden diesen laut Energiekonzept beispielsweise deutliche Steuernachteile drohen.
Für die Abmilderung der Sanierungsauflagen wird sich das Bundesbauministerium stark machen. Jan Mücke (parlam. Staatssekretär) erklärte, „Wohnen muss bezahlbar bleiben. Wir werden keinen unerfüllbaren Sanierungsvorschriften zustimmen“. Er wies darauf hin, dass die Wirtschaftlichkeit sowohl für den Hausbesitzer als auch den Mieter nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Weiterhin forderte er, für das Sanierungsprogramm bis zu 3 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Im diesem Jahr standen 730 Millionen Euro zur Verfügung und für das kommende Jahr werden es nur 450 Millionen Euro sein. Die Sanierungsauflagen stehen in einem extremen Widerspruch zu den Kürzungsplänen.
Für die Mieter könnten die umfangreichen, erzwungenen Sanierungsarbeiten Mietsteigerungen zur Folge haben. Diese dürfen laut Gesetz jedoch die 11 Prozent nicht übersteigen.
www.stromvergleich.de

17.9.2010
Bischofsheim: Entwicklungskonzept "Stadtumbau West"
Der Stadtrat hat den Abbruch der Hammermühle und die Entsiegelung der Fläche beschlossen. Die vorhandenen Gebäude, in denen früher ein Bekleidungsgeschäft, ein Lebensmittel- und Baumarkt untergebracht waren werden abgerissen. Die Flächen liegen im Bereich des Gebietes „Stadtumbau West“ und die Maßnahme entspreche den Zielen des vorliegenden integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, so Bürgermeister Udo Baumann. Je nach Zusammensetzung des verbauten Materials schwanken die Abrisskosten sehr stark.
www.osthessen-news.de

17.9.2010
Aufwertung Schwerpunkt beim Stadtumbau
Beim Stadtumbau liegt der Schwerpunkt in den kommenden Jahren nach Angaben von Bauminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf der Aufwertung innerstädtischer Quartiere. Neben einem weiteren Abriss nicht mehr benötigten Wohnraums müsse es aber auch Neubauten geben, sagte der Minister laut Ministerium am Montag auf einem Immobilienkongress in Berlin. So gebe es für ältere Menschen teilweise zu wenig barrierefreie und auch kleine Wohnungen. Die Zahl der bis 2020 abzureißenden Wohnungen gibt das Ministerium mit 35 000 an. Bei der Städtebauförderung müsse man sich vor allem auf die Orte konzentrieren, die besonders unter dem demografischen Wandel leiden.

www.welt.de

17.8.2010
Duisburg: Der Abriss geht weiter
Das Gebäude an der Heinrichstraße in Bruckhausen ist eins von etwa 200 Häusern, die dem geplanten Grüngürtel zum Opfer fallen. Obwohl es an diesem Tag in Strömen regnet und das Haus von zwei Wassersprinklern ständig angespritzt wird, bildet sich immer wieder eine riesige Staubwolke, wenn der Bauschutt zu Boden fällt.
Ab 2015 soll mit dem Bau des Grüngürtels begonnen werden. Aus einem europaweitem Wettbewerb wurden vier Preisträger ausgewählt. Im Oktober soll der endgültige Sieger bekannt gegeben werden.
Der erste Sieger, "r+b Landschaftsarchitektur", wurde wegen der Verknüpfung von Park und Stadtteil sowie wegen der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Bürger gelobt. Die Beiträge können wochentags von 10 bis 18 Uhr im Kulturbunker am Heinrichplatz begutachtet werden.
Fast 60 Prozent der auf der Abriss-Liste stehenden Häuser sind im Besitz der Stadt. Mit den restlichen Eigentümern und Mietern sollen Lösungen gefunden werden. . Rund 1200 Menschen in Bruckhausen müssen sich ein neues Zuhause suchen, in Beeck sind es 220 Bewohner.

www.rp-online.de

14.8.2010
Das große Schrumpfen in Baden-Württemberg
Der Bevölkerungsrückgang in Baden-Württemberg hat sich verstärkt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden noch nie zuvor so wenig Kinder im Land geboren wie im Jahr 2009. Selten wanderten außerdem so wenige Menschen zu wie im vergangenen Jahr.
10,75 Millionen Menschen lebten Ende 2009 im Land; das waren 4.600 weniger als ein Jahr zuvor. Mit 89.700 Geburten wurde im vergangenen Jahr der tiefste Stand seit Bestehen des Landes verzeichnet. Außerdem stieg die Zahl der Gestorbenen. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, fällt die Bevölkerungszahl in Baden-Württemberg bis 2060 auf 9,1 Millionen.
Zugleich wurde die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen geringer. Der Wanderungsgewinn liegt nur noch bei rund 3.500 Menschen. Es bleibt also ein Plus, das früher allerdings schon viel größer war: Im Jahr 2001 etwa zogen noch 69.200 Menschen mehr nach Baden-Württemberg als von hier abwanderten.
www.swr.de

14.8.2010
Hessen verliert Einwohner und Einfluss
Die Bevölkerung in Hessen geht kontinuierlich zurück. Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, wird die Zahl der Einwohner von 6,065 Millionen im Jahr 2008 auf 5,797 Millionen im Jahr 2030 sinken. Besonders dramatisch ist der Bevölkerungsrückgang in Nord- und Osthessen. Der Werra-Meißner-Kreis dürfte laut Prognose 17,8 Prozent seiner Einwohner verlieren, der Kreis Hersfeld-Rotenburg 14,8 Prozent und der Vogelsbergkreis 14,7 Prozent.
Während in den ländlichen Gebieten also immer weniger Leute leben, prognostizieren die Statistiker für das Rhein-Main-Gebiet einen Bevölkerungszuwachs. In Frankfurt werden demnach 2030 4,8 Prozent mehr Menschen leben. Auch in Darmstadt und im Main-Taunus-Kreis gibt es Zuwachs, Wiesbaden dürfte stagnieren

www.hr-online.de

04.8.2010
Ruinen drücken Hauspreise in der Nachbarschaft
Ob Bremerhaven, Chemnitz oder Herne, die unschöne Ansicht ist gleich: Zwischen sanierten Häusern steht eine Ruine, die bröckelnde Fassade notdürftig vom Gerüst zusammengehalten, Fenster vernagelt. Vom Eigentümer gibt es häufig keine Spur: manche sind insolvent, andere aufgrund hoher Renovierungskosten nicht mehr an ihrer Immobilie interessiert, einige sind schlicht nicht auffindbar. Für die Nachbarschaft bedeutet das nichts Gutes, denn verwahrloste Häuser mindern den Wohnwert und damit die Immobilienpreise der Umgebung.
Amtliche Zahlen, wie viele verwahrloste Immobilien es in deutschen Städten gibt, existieren nach Auskunft des Bundesbauministeriums nicht. Denn das Problem ist Sache der Länder und Kommunen – und die sind unterschiedlich stark betroffen. Regionen, die einem besonders starken Strukturwandel unterliegen, wie Ostdeutschland oder das Ruhrgebiet, haben verstärkt mit schrumpfenden Städten und Leerstand zu kämpfen.
Nach einer Analyse des Energiedienstleisters Techem und des Marktforschungsinstituts Empirica standen 2009 in Deutschland 780.000 Immobilien leer, mit 6,6 Prozent lag die Leerstandsquote in den ostdeutschen Ländern höher als im Westen, wo 2,7 Prozent der Immobilien unbewohnt waren.
www.welt.de

23.7.2010
Mit Vorzeige-Modell wird der Leerstand bekämpft
Wemding „Hier wird etwas für die Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger getan“, betonte Bürgermeister Dr. Martin Drexler bei einem Pressegespräch im historischen Rathaus. Dabei stellte er mit den anderen Beteiligten das neue Leerstandsmanagement vor, mit dem der private Leerstand in der Altstadt behoben werden soll. Ein vergleichbares Konzept hat es in der Region bislang nicht gegeben.
Anhand eines Fragebogens, der an alle Eigentümer leer stehender Privatgebäude in der Altstadt ging, wurde eine Bestandsanalyse erstellt. „Die aktuelle Zahl der Leerstände beträgt 54“, informierte Drexler, der als wesentliche Ergebnisse nannte: „14 Anwesen stehen zum Verkauf, zehn sollen saniert werden - soweit dies wirtschaftlich tragbar ist.“ Die übrigen Eigentümer hätten derzeit kein Interesse an Verkauf oder Sanierung.
www.augsburger-allgemeine.de

23.7.2010
Gemeinden kämpfen gegen den Wegzug
Mehr Zu- als Wegzug in Wittenberge - das ist die gute Nachricht aus der Elbestadt, die seit 1990 mit die meisten Einwohner verloren hat. Allein 159 Personen zogen aus dem Landkreis in die Stadt und nur 95 aus ihr heraus. Deutliches Zeichen dafür, dass Prignitzer Dörfer Einwohner verlieren. Rückgänge von bis zu 50 Prozent seien vorstellbar, beispielsweise in der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz): Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, könnte zum Beispiel Tackens Einwohnerzahl von 112 auf 51, Gulows von 110 auf 56 oder Baeks von 251 auf 117 zurück gehen, prognostizieren Wissenschaftler.
Die Zahlen und die Voraussagen für das Amt Bad Wilsnack-Weisen sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Mit Stand 28. Februar 2010 zählt die Kommune 6460 Einwohner, verlor also allein seit 30. November vorigen Jahres 74 Einwohner und seit dem Jahr 2000 insgesamt 882 Einwohner. Prognosen des brandenburgischen Infrastrukuturministeriums gehen davon aus, dass die Einwohnerzahl im Amt bis 2030 knapp unter die 5000er-Marke rutscht. Zudem wird sich das Altersgefüge stark in Richtung der über 65-Jährigen verschieben. Zum Vergleich: 1993 lebten im Amt noch 6954 Menschen.
svz.de

12.7.2010
Bevölkerungsrückgang in Brandenburg hält an
Die heute veröffentlichten Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg zeigen: Der Bevölkerungsschwund im Land Brandenburg hält an. „Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung wäre es fatal, wenn jetzt die Städtebaufördermittel halbiert würden“, warnte Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU).
Besonders stark betroffen sind die Landkreise Spree-Neiße (- 1,7 %), Oberspreewald-Lausitz und Prignitz (jeweils - 1,4 %). „Dass innerhalb eines einzigen Jahres die Bevölkerungszahlen so stark schrumpfen, ist für diese Landkreise dramatisch“, unterstrich Kern.
Im Jahr 2060 werden nach Berechnungen des Amtes für Statistik im Land Brandenburg rund ein Drittel weniger Menschen leben als heute. Damit belegt das Land Brandenburg bei der Bevölkerungsabnahme bundesweit den vierten Platz. Nur in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt werden die Bevölkerungsverluste noch stärker ausfallen als hierzulande.

www.niederdelausitz-aktuell.de

12.7.2010
Die Einwohnerzahl von Sachsen-Anhalt sinkt weiter
Ende 2009 lebten zwischen Arendsee und Zeitz 2,36 Millionen Menschen und damit 25 600 weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt in Halle am Mittwoch mitteilte. Der Bevölkerungsrückgang wurde je zur Hälfte vom Wanderungsverlust und dem Geburtendefizit bestimmt.
Im vorigen Jahr kamen in Sachsen-Anhalt 17 144 Kinder zur Welt, das waren 553 weniger als im Jahr zuvor. Damit setzte sich laut Statistikamt der Zuwachs der Geburtenzahlen aus den Jahren 2007 und 2008 nicht weiter fort. Die Zahl der Sterbefälle erhöhte sich im selben Zeitraum um 575 auf 30 480.
2009 kehrten jedoch weniger Menschen dem Land den Rücken. Mit rund 49 000 zogen 4100 Menschen weniger aus Sachsen-Anhalt fort. Im Vergleich zu 2008 zogen im Vorjahr 2100 Menschen mehr nach Sachsen-Anhalt.
www.mz-web.de

12.7.2010
Kreis Greiz und Suhl schrumpfen am schnellsten
Erfurt - Suhl und der Kreis Greiz haben weiterhin den stärksten Bevölkerungsrückgang in Thüringen. Suhl rutschte auf 39 526 und der Landkreis Greiz auf 109 003 Einwohner. Mit Verlusten von jeweils 1,6 Prozent innerhalb eines Jahres lägen sie deutlich über dem Landesschnitt von minus 0,8 Prozent. Das teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. In ganz Thüringen fiel die Bevölkerungszahl um 17 881 auf 2 249 882 Einwohner.
Die Universitätsstädte Jena, Erfurt und Weimar haben als einzige Regionen in Thüringen im vergangenen Jahr einen Bevölkerungszuwachs verzeichnet. In Jena stieg die Einwohnerzahl im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 104 449 und in Weimar um 0,5 Prozent auf 65 233 Einwohner. Die Landeshauptstadt Erfurt zählte bei einem Zuwachs von 0,2 Prozent 203 830 Einwohner

www.freies-wort.de

05.7.2010
Stadtumbau West: Konversion des Fliegerhorstes Leipheim wird gefördert
Mit 180.000 Euro unterstützen der Bund und der Freistaat Bayern im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ die Stadt Leipheim bei der Konversion des ehemaligen Fliegerhorstes. Dies teilt Landtagsabgeordneter Alfred Sauter (CSU) mit. Insgesamt stehen 2010 im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ finanzielle Mittel in Höhe von 23,8 Millionen Euro zur Verfügung. Seit Programmbeginn 2004 wurden für zukunftsorientierte städtebauliche Investitionen der Kommunen insgesamt ca. 130 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bund bereitgestellt. Die Konversion des ehemaligen Fliegerhorstes Leipheim ist bereits seit dem Jahr 2005 Bestandteil des Programms „Stadtumbau West“.
www.myheimat.de

25.6.2010
Bevölkerung schrumpft im Saarland weiter
Bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerung in allen saarländischen Regionen stark schrumpfen und altern, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Bevölkerungsvorausberechnung, die das Statische Amt Saarland für die Landkreise, den Regionalverband und die Stadt Saarbrücken aktuell veröffentlicht. Danach wird der Einwohnerrückgang im Landkreis Neunkirchen am stärksten ausfallen, während der Landkreis Merzig-Wadern die geringsten Verluste verzeichnen wird.
Wie die aktuelle regionale Bevölkerungsvorausberechnung zeigt, sind die beiden demografischen Megatrends – Bevölkerungsrückgang und Alterung – Tendenzen, die grundsätzlich in allen Regionen des Landes wirksam werden, allerdings mit unterschiedlicher Ausprägung: Nach den aktuellen Berechnungen bis zum Jahr 2030 wird der Landkreis Neunkirchen mit einem Minus von 17,2 Prozent gegenüber 2008 am stärksten vom Bevölkerungsrückgang betroffen sein. Überdurchschnittlich werden die Einwohnerzahlen auch im Landkreis St. Wendel mit minus 15,2 Prozent, im Regionalverband mit minus 14,6 Prozent und im Saarpfalz-Kreis mit minus 14,5 Prozent abnehmen. Leicht unter dem Durchschnitt werden die Bevölkerungsrückgänge im Landkreis Saarlouis mit minus 13,2 Prozent und in der Landeshauptstadt Saarbrücken mit minus 13,1 Prozent liegen. Mit einer Abnahme um 5,5 Prozent wird die Einwohnerzahl im Landkreis Merzig-Wadern am wenigsten sinken.
Der demografische Wandel zeigt sich neben dem deutlichen Bevölkerungsrückgang in einer starken Alterung der Bevölkerung. Der Alterungsprozess im Saarland lässt sich durch den Anstieg des Durchschnittsalters verdeutlichen. So wird das durchschnittliche Alter der Bevölkerung vom Jahr 2008 bis 2030 saarlandweit um 5,5 Jahre auf 49,0 Jahre steigen. Die älteste Bevölkerung wird dann mit 49,8 Jahren im Landkreis St. Wendel leben. Die jüngste Bevölkerung wird es mit durchschnittlich 46,6 Jahren in der Landeshauptstadt Saarbrücken geben.Die regionale Bevölkerungsvorausberechnung für die saarländischen Landkreise, den Regionalverband und die Landeshauptstadt Saarbrücken reicht vom Jahr 2009 bis zum Jahr 2030.
www.s-o-z.de

25.6.2010
Seit dem Jahr 2004 hat der Vogelsbergkreis 7000 Einwohner verloren
Der Vogelsberg steht vor besonders großen Herausforderungen durch den Bevölkerungsrückgang, er ist in der Entwicklung von Antworten aber auch weit fortgeschritten. Das ist die Ansicht der Experten, die sich im Vogelsberg mit dem demografischen Wandel beschäftigen. Die Entwicklung ist dramatisch: Der Kreis ist bereits heute der am dünnsten besiedelte in Hessen, der Altersdurchschnitt der Bevölkerung ist hoch, die Orte sind weit voneinander entfernt. Der Kreis verliert jedes Jahr gut 1000 Einwohner. „Seit 2004 haben wir 7000 Einwohner verloren. Das entspricht dem Verlust der Kommunen Romrod, Kirtorf und Antrifttal zusammen. Es ist wie im Dreißigjährigen Krieg, als ganze Ortschaften verschwanden“, skizziert Landrat Rudolf Marx (CDU) die Lage.
Das Schrumpfen trifft die Orte unterschiedlich. In manchen Dörfern stehen zehn Prozent der Häuser bereits leer, berichtet Margit Wagner, Leiterin der Regionalentwicklung im Landratsamt.
Der Masterplan umfasst drei Hauptziele. Die Experten verlangen eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung des ländlichen Raums, mehr Motivation in der Bürgerschaft und die Veränderung gesetzlicher Standards, die den ländlichen Raum benachteiligen, wie etwa bei der Kontrolle von Kanälen.
Bei Gebührenerhöhungen müsse man bedenken, dass sie dazu führen könnten, dass der Abwanderungsdruck noch zunehme. Um zu erfahren, welche Elemente der Infrastruktur sie für unverzichtbar halten, wollen die Kommunen ihre Bürger befragen und dafür einen abgestimmten Fragebogen erarbeiten.
Bei den Einzelmaßnahmen setzt der Masterplan auf eine Vielzahl kleiner, kostengünstiger Maßnahmen, die von der energieeffizienten Dorferneuerung über die Nachbarschaftshilfe bis zur interkommunalen Zusammenarbeit reicht. „Bei all diesen Maßnahmen sind wir schon weiter als alle anderen Regionen in Deutschland“, sagte Stock und verwies auf Vergleiche, die er bei einem Kongress in Berlin habe ziehen können.
Ein wichtiges Feld ist für Marx die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in einer Zeit, in der sich Ärzte immer seltener auf dem flachen Land niederließen. Hier müsse die Kommunalpolitik trotz fehlender Zuständigkeit noch stärker vermittelnd tätig werden.

www.lauterbacher-anzeiger.de

25.6.2010
Remscheid: 2,7 Millionen für Stadtumbau
Zwei Millionen fließen in den "Stadtumbau West" für unter anderem den Umbau des "stadtbildprägenden Bökerbaus zum Innovationspark Metall", den Bau des Gemeinschaftszentrums am Honsberg, das Hof- und Fassadenprogramm sowie die Aufwertung der ehemaligen Deponiefläche an der Solinger Straße zu einer Erholungs- und Freizeitanlage. Mit 735 000 Euro gefördert wird das "Projekt Soziale Stadt" am Rosenhügel. Hier soll das Geld das Stadtteilmanagement finanzieren helfen sowie die Baumaßnahme "Wegeverbindung Lohbachtal".
www.rp-online.de

18.6.2010
Kommunen erhalten weniger Geld für Stadtsanierung
Die leeren Staatskassen bei Bund und Ländern wirken sich auf die Neuauflage des Programms "Stadtumbau Ost" aus. In Brandenburg werden zwar vermutlich bis zu 28 Städte und Gemeinden in den nächsten Jahren finanzielle Unterstützung vom Land und vom Bund bekommen, und zwar für Abriss und die Sanierung von leer stehenden Wohnungen.
Das gab Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) gestern bekannt. Die einzelnen Fördersummen könnten aber deutlich geringer ausfallen als während der ersten Förderperiode. Hintergrund sind die angespannte Haushaltslage im Land und das aktuelle Sparpaket der Bundesregierung.
Das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau" war 2001 aufgelegt worden, um den Strukturwandel für ost- und westdeutsche Städte zu erleichtern. In den Jahren 2002 bis 2009 profitierten bereits 33 brandenburgische Städte von den Geldern. Rund eine halbe Milliarde Euro flossen insgesamt in die Kommunen. Mit 320 Millionen Euro wurde der Abriss von rund 61 000 leer stehende Wohnungen sowie die Aufwertung von Wohnquartieren im Bundesland unterstützt. Knapp 200 Millionen Euro kostete die Schuldentilgung von 42 Wohnungsunternehmen.
Für die zweite Förderrunde von 2010 bis 2016 hatten 34 Kommunen ihre Stadtumbau-Konzepte beim Land eingereicht. Erneut gefördert werden unter anderem Brandenburg/Havel, Cottbus und Frankfurt/Oder. Neu dabei sind Eisenhüttenstadt und Luckenwalde. Sechs Kommunen haben die Aussicht erhalten, sich 2011 für das Programm zu qualifizieren, wenn sie ihre Konzepte überarbeiten. Sechs weitere sind mit ihrer Bewerbung für die Fördermittel gescheitert. In der zweiten Förderperiode sollen in Brandenburg neben dem Rückbau von leer stehenden Wohnsiedlungen die Innenstädte saniert und entwickelt werden. Man habe besonders die Kommunen ausgewählt, deren Einwohnerzahl weiterhin zurückgeht, so Infrastrukturminister Vogelsänger.
www.morgenpost.de

12.6.2010
Gelsenkirchen: Verwahrloste Immobilien - Staat vor privat
Beispiele von baulichen Schandflecken, die leer stehen, verfallen und im schlimmsten Fall Stadterneuerung im Viertel erschweren, gibt es genug. Seit Jahren steht das Hochhaus an der Emil-Zimmermann-Allee/Ecke Horster Straße leer. Legendär geradezu schon das vergebliche Mühen der Stadt, die „Käseglocke“ in der Buerschen City beseitigen zu lassen. Typisch auch der Fall der leerstehenden Wohngebäude an der Josefinenstraße in Schalke. Oder an der Küppersbuschstraße, wo eine Wohnhaus nach einem Brand nur verrammelt wurde. Immer wieder Thema sind verfallende Häuser an der Bochumer Straße, die die Vitalisierung des Stadtteils erschweren. Die Stadtverwaltung nutzt das ihr zur Verfügung stehende Instrumentarium nicht. Es genüge nicht, es bei maroden Gebäude bei der Gewährleistung der Verkehrssicherheit zu belassen. Wenn sich Eigentümer gegen einen verordneten Abriss wehrten, müsste die Stadt notfalls mit Ersatzanordnungen aktiv werden und sich das Geld zurückholen. „Eigentum verpflichtet auch
www.derwesten.de

6.6.2010
Osterholz-Tenever: Schönheitskur für eine Betonsiedlung
Hochhäuser mit Tausenden von Wohnungen wurden in den 70er-Jahren am Rande Bremens von der Neuen Heimat auf die Wiese gesetzt - eine hoch verdichtete Trabantensiedlung für Familien, ganz nach den damaligen Vorstellungen sozialdemokratischen Großsiedlungsbaus. Am Ende stand ein sozialer Brennpunkt: viel Arbeitslosigkeit, viel Kriminalität. "Klein Manhattan", lästerte der Volksmund. Jetzt wurde das Quartier für 71 Mio. Euro rückgebaut, modernisiert - und hat anscheinend endlich eine Zukunft.
"Wir haben hier mit 65 Prozent Leerstand begonnen", zeigt Ralf Schumann von der Bremer Gesellschaft Wohnen und Bauen (Gewoba) auf die frisch bemalten Hochhäuser und die neu angelegten Grünflächen. "Heute sind nur noch vier Wohnungen frei." Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen - und damit ist das erste und bislang größte Projekt des Stadtumbaus West beendet.Rund 1100 Wohnungen wurden abgerissen, die verbliebenen 1553 Einheiten kernsaniert.
www.welt.de

6.6.2010
In Rathenow soll der Stadtumbau vorangetrieben werden
Die Stadt sollte, weil sie Einwohner verliert, vom Rand her zurückgebaut werden, zugleich wurde das Zentrum aufgewertet. Es müssen nochmals zahlreiche Wohneinheiten vom Markt genommen werden. Schon für die kommenden sechs Jahre empfiehlt der Plan „eine erhebliche Reduzierung des Wohnungsangebots“. Zugleich sollen Grünflächen und Grüngürtel, die sich bereits jetzt durch das Stadtgebiet ziehen, ausgebaut werden. Ein anderer Schwerpunkt ist der Ausbau des Zentrums auch mit Blick auf die Versorgung. Rathenow müsse sich als Wohn- und Wirtschaftsort neu definieren, wenn man die Herausforderungen der kommenden zwanzig Jahre meistern wolle. Dazu gehört der Bevölkerungsrückgang auf 17 000 bis 20 000 Einwohner im Jahr 2030
www.maerkischeallgemeine.de

6.6.2010
Bobingen kann Modell für Stadtumbau sein
Der Freistaat beteiligt sich mit 45 000 Euro an einer Studie zum „demografischen Stadtumbau“ in Bobingen-Siedlung. Damit kann in diesem Sommer die Planungsphase für ein Projekt beginnen, mit dem die Stadt den Folgen eines Entwicklungswandels der Siedlung begegnen will.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte in dieser Woche die Förderung der ersten Projektphase zu: „Unsere Gesellschaft braucht neue Ansätze, um den demografischen Stadtumbau zu bewältigen und für die wachsende Zahl der Senioren ein attraktives Umfeld zu gestalten, in dem sie sich möglichst lange selbst versorgen können.“
Herrmann: „So fördern wir modellhafte und innovative Planungen.“ Mit der Studie sollen Strategien zum Umgang mit der Überalterung des Stadtviertels entwickelt werden. Um den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, soll eine umfangreiche Bürgerbeteiligung den Planungsprozess begleiten.
www.augsburger-allgemeine.de

18.5.2010
Der Leerstand in Sachsen nimmt zu
Die sächsischen Wohnungsgenossenschaften erwarten für 2010 eine neue Leerstandswelle. Der Geburtenknick nach der Wende und die anhaltende Abwanderung machten sich bemerkbar, berichtete der Vorsitzende des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG), Axel Viehweger. Laut Viehweger hat sich der Wohnungsbestand dank des geförderten Abrisses seit dem Jahr 2000 um rund 80 000 Wohnungen verringert. Nach Schätzungen des Verbandes wurden 2009 rund 241 Mio. Euro in die Modernisierung, Instandhaltung und den Neubau investiert. Das seien weniger als im Jahr davor, als 271 Mio. Euro verbaut wurden. Verbandschef Viehweger machte dafür unter anderem die konjunkturelle Entwicklung verantwortlich, aber auch die "hohen und teilweise nicht wirtschaftlichen Anforderungen an eine energetische Sanierung nach der Energieeinsparverordnung".
www.welt.de

18.5.2010
Statistiker rechnen mit Rekordtief bei Geburten
Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Geburten in Deutschland im vergangenen Jahr möglicherweise auf einen neuen Tiefststand gesunken. Nach vorläufigen Zahlen wurden 2009 rund 651.000 Kinder in Deutschland lebend geboren. Das bisherige Rekordtief lag 2006 bei 673.000 Geburten. Der Geburtenrückgang von 2008 zu 2009 beträgt den vorläufigen Angaben nach etwa 3,6 Prozent. Bei den Sterbefällen habe sich im Jahr 2009 ein geringfügiger Rückgang um 2000 (0,2 Prozent) auf 842.000 ergeben. Damit seien 2009 rund 190.000 weniger Kinder geboren worden als Menschen starben. 2008 habe der Saldo aus lebend geborenen Kindern und Sterbefällen nach vorläufigen Ergebnissen noch 168.000 betragen.
ww.welt.de

15.5.2010
Stendal: Eine Stadt baut ab
Wenn es zutrifft, dass die Letzten die Ersten sein werden, dann könnte die östliche Altmark bald ganz vorn sein. Denn was den Stadtumbau angeht, hat die Region nördlich von Magdeburg eine Pionierrolle inne. „Es ist nicht so, dass wir uns das ausgesucht hätten“, sagt Dirk Michaelis, Bauamtsleiter des Landkreises Stendal. „Die Lage hat uns einfach früher dazu gezwungen.“ Die Lage scheint desaströs. Bis zum Jahr 2025 wird der Kreis vierzig Prozent der 156 000 Einwohner, die hier noch 1990 lebten, verloren haben.
www.faz.net

15.5.2010
Selb: Musterstadt für den Stadtumbau
Selb - Der Grundstein für den Neubau "Haus der Tagesmütter" in der Wittelsbacherstraße 18 ist gelegt. Das Haus wird zum zukünftigen Stützpunkt des Vereins "Tagesmütter im Landkreis Wunsiedel e.V." und bietet damit einen enormen Standortvorteil für junge, berufstätige Eltern und Alleinerziehende in Selb
www.frankenpost.de

15.5.2010
Verband fürchtet um Stadtumbau Ost
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) fürchtet um den Stadtumbau Ost. Weil die Altschuldenhilfemittel fast ausgeschöpft seien, könnte der Abriss von Wohnungen drastisch zurückgehen, teilte der Verband am Dienstag in Potsdam mit. Spätestens von 2013 an würden dann Wohnungsunternehmen nach dem Motto «zumauern statt abreißen« handeln müssen. Die Zahl leerstehender Wohnungen werde wieder deutlich steigen. Noch sei der Stadtumbau im Land Brandenburg aber eine Erfolgsgeschichte, hieß es. Der Verband kündigte an, die Zusammenarbeit mit der Landesregierung etwa beim Klimaschutz und bei der Stadtentwicklung zu vertiefen.
www.welt de

15.5.2010
Serie zum Bevölkerungsschwund: Düstere Prognosen
Bayern wird bedrohlich fußlastig: Im Süden nimmt die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahrzehnten zu. Im Nordosten des Freistaates dagegen schrumpft die Zahl der Bürger teils dramatisch. Was hat eine ganze Region in diese Krise gestürzt? Welche Strategien gibt es, erfolgreich gegen die Folgen anzukämpfen? Unsere Zeitung will mit einer Serie Antworten geben.
Die Statistik kennt scheinbar unbestechlich die Gewinner: Bis 2028 wird Oberbayern sieben Prozent mehr Menschen zählen. Der Landkreis Erding wächst sogar um über 15 Prozent. Die Verlierer-Region Nummer eins ist dagegen Oberfranken: Der Regierungsbezirk wird in knapp 20 Jahren jeden zehnten Bürger verlieren. Bei manchen Detailprognosen kann einem himmelangst werden. Die Stadt Hof: minus 14,8 Prozent. Der Landkreis Kronach: minus 15,4 Prozent. Der Landkreis Hof: minus 17,8 Prozent. Auf den Immobilienmärkten gehen Nachfrage und Preise in den Keller. Viele Häuser zwischen Naila und Marktredwitz sind praktisch unverkäuflich. Zeitweise standen in der Hofer Innenstadt 3000 Wohnungen leer.
www.nn-online.de

15.5.2010
Bevölkerungsschwund wie im Dreißigjährigen Krieg
Brandenburg, in 20 Jahren: Im Umland um Berlin wird es eng, fernab in der Mark aber noch menschenleerer. Nach der neuesten offiziellen Bevölkerungsprognose bis 2030, die der Landesbetrieb für Statistik jetzt veröffentlicht hat, wird dann fast jeder zweite Brandenburger im „Speckgürtel“ leben. Dabei macht der nur zehn Prozent der Landesfläche aus. Dem Märker in den berlinfernen Regionen stehe dann, so heißt es wörtlich, „rechnerisch sieben Mal so viel Fläche zur Verfügung wie im Berliner Umland“, wo die Bevölkerungsdichte von 315 auf 337 Einwohner je Quadratkilometer ansteigen wird. Auf einen Wert, der dann „deutlich“ über dem Gesamtdurchschnitt der Bundesrepublik (230 Einwohner je Quadratkilometer) liegt.
www.tagesspiegel.de

04.02.2010
Dortmund:
Abriss des "Horror-Hauses" verzögert sich
Eigentlich schien alles klar zu sein mit dem Hochhaus an der Kielstraße 26. Die Geister-Immobilie, die es unter dem wenig schmeichelhaften Namen „Horror-Haus” über die Stadtgrenzen hinaus zu trauriger Berühmtheit gebracht hat, sollte spätestens 2012 dem Erdboden gleich gemacht werden. Die 102 Wohnungen stehen seit einer Ewigkeit leer. Der letzte Mieter wurde vor über sieben Jahren zwangsgeräumt. Versuche, einen Investor für das 18 Stockwerke hohe Gebäude zu finden, scheiterten kläglich an der verworrenen Eigentümerstruktur.  Nach akribischer Detektivarbeit konnte die Stadt tatsächlich die Besitzverhältnisse aller Wohnungen klären. Als nächster Schritt müsste es darum gehen, „ins Eigentum zu kommen”, wie es Planungsamtschef Ludger Wilde formuliert. Doch nun gerät das Projekt erneut ins Stocken und könnte ein weiteres Opfer der städtischen Finanzkrise werden. Denn um die Abrissbirne endgültig in Schwung setzen zu können, muss die Stadt in die eigene Tasche greifen. Dazu dürfte es wegen der ungeklärten Haushaltssituation 2010 vorerst nicht kommen. Rund 580 000 Euro Fördergelder aus dem Topf für Stadtumbau sind bereits geflossen, die letzte Tranche im Sommer 2009. Davon hat die Stadt Machbarkeitsstudien erstellt, aufgezeigt, wie der Rückbau einer so großen Immobilie ablaufen könnte, und die insgesamt 42 Eigentümer der Wohnungen aufgespürt - immer mit einem Eigenanteil von 20 Prozent.
www.derwesten.de

04.02.2010
Weniger leerstehende Wohnungen in Leipzig
Der Wohnungsleerstand in Leipzig ist deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem Monitoringbericht 2009 hervor, den der Leipziger Baubürgermeister Martin zur Nedden vorgelegt hat. Demnach waren im Jahr 2008 nur noch rund 38.000 Wohnungen unbewohnt. Das entspricht einem Anteil von etwa zwölf Prozent. Als Ziel hatte sich die Messestadt zwischen 25.800 und 45.500 verwaiste Wohnungen gesteckt. In Leipzig standen im Jahr 2008 deutlich weniger Wohnungen leer als in den Jahren zuvor. Das besagt der aktuelle
Abgerissen wurden seit 2001 rund 12.900 Wohnungen, zwei Drittel davon in Plattenbaugebieten. Diese Bauarbeiten wurden mit insgesamt mehr als 46 Millionen Euro gefördert. Der Rückbau soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, allerdings in geringerem Maße. Außerdem enstanden laut dem Bericht seit dem Jahr 2000 rund 33 Hektar Grünflächen in den Parks der Stadtteile. 82 Prozent der Altbauwohnungen seien inzwischen saniert. Auch lebten mehr Menschen im Altbau als noch 2008. Hingegen waren die Neubaugebiete den Angaben zufolge weniger gefragt.
www.mdr.de

04.02.2010
Hagen: Stadtumbau West: Die Investoren fehlen
Schuld ist, wie so vieles in dieses Tagen, das liebe Geld. Das nicht vorhandene, um genau zu sein. Ob und wie die Gesamtmaßnahme „Stadtumbaugebiet Oberhagen/Eilpe” oder die Einzelprojekte noch durchgeführt werden können, hängt von der Aufsichtsbehörde in Arnsberg ab. „Eine abschließende Bewertung liegt von dort nicht vor”, beklagt der Quartiersmanager Gerald Schäfer. Allerdings gebe es Signale, die in einem Gespräch Ende Januar in Richtung Eilpe gesendet wurden. „Es wurde deutlich gemacht, dass es keine Bewilligungen neuer Maßnahmen geben werde. Es sei denn, die Eigenmittel könnten bis auf zehn Prozent durch Drittmittel ersetzt werden”, berichtete Schäfer.
Eine weitere Rolle bei der Genehmigung von Projekten spielt die Prioritätensetzung der Stadt. Da rangiert zum Beispiel die Bahnhofshinterfahrung vor dem Stadtumbau West. Diese Reihenfolge ist zwar im Hagener Ratssaal und nicht in Arnsberg entstanden, dennoch rückt auch hier RP Diegel ins Zentrum des Ärgers. Für den Stopp der Mittel gebe es „keine sachliche Begründung” und auf Nachfrage hieße es, „der Regierungspräsident wolle diese Maßnahme nicht”, ärgerte sich Bezirksbürgermeister Michael Dahme (SPD) und preschte weiter vor: „Was maßt sich der Herr Regierungspräsident eigentlich an, dass er bestimmen kann, was für einen Ortsteil gut ist und was nicht?!” In der Sache sind die Bezirksvertreter nicht weiter gekommen. Denn die benötigten „starken Investoren” hat Quartiersmanager Schäfer nicht im Blick. „Die fehlen uns schlicht”, räumte er ein.
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04.02.2010
Abriss von 35 000 Wohnungen in Brandenburg bis 2020
Potsdam - Im Land Brandenburg müssen nach Angaben des Bauministeriums trotz guter Fortschritte beim Stadtumbau auf längere Sicht noch 35 000 Wohnungen abgerissen werden. Das erst für 2010 gesetzte Ziel von 50 000 Wohnungen sei bereits im Vorjahr erreicht worden, teilte des Ministerium am Mittwoch in Potsdam mit. Der Leerstand sei von 14,5 auf die Quote 11,9 Prozent gesenkt worden.
Der weitere Abriss leerstehender Wohnungen sei wegen der negativen demografischen Entwicklung erforderlich. Bis Ende 2013 sei der Wegfall von über 60 000 Wohnungen geplant. Das sei deutlich mehr, als ursprünglich vorgesehen. Ministerin Jutta Lieske (SPD): "Dennoch müssen wir bis 2020 weitere 35 000 Wohnungen abreißen. Die Bundesregierung muss jetzt schnell klären, wie die Finanzausstattung des Folgeprogramms aussehen wird." Bis zum Jahr 2013 stünden rund 415 Millionen Euro je zur Hälfte für Abriss und städtische Aufwertung zur Verfügung.
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