Newsticker Archiv 1. Quartal 2002

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31.03.2002
Sächsisches Innenministerium: 450000 Wohnungen müssen vom Markt
Nach Einschätzung des sächsischen Innenministeriums müssen in den nächsten Jahren 450000 Wohnungen in Sachsen vom Markt genommen werden. Es liegen erst Anträge für 11000 vor.
www.dnn.de

30.03.2002
Weiterer Bevölkerungsrückgang in den neuen Ländern
Bis 2020 verlieren die neuen Länder noch einmal 12,5 % der Bevölkerung.
www.spiegel.de

28.03.2002
Ministerium für Arbeit und Bau Mecklenburg-Vorpommern:
Neues Wohnungsbauförderungsprogramm
Mecklenburg-Vorpommern hat ein neues Wohnungsbauförderungsprogramm in Höhe von 90,4 Mill. Euro aufgelegt. Schwerpunkt sind Sanierung von eigengenutzten Wohnungen und Neubau bzw. Erwerb aus dem Bestand. Die Streichung der Altschulden wurde wiederholt gefordert.
www.mvnet.de

27.03.2002
Noch immer kein Rezept gegen schrumpfende Städte
Sachsen-Anhalt will mit der internationalen Bauausstellung Stadtumbau experimentelle Modellvorhaben fördern, die sich vor allem der Aufwertung innerstädtischer Quartiere widmen. Allein in Sachsen-Anhalt stehen 200000 Wohnungen leer.
bauhaus dessau und

www.bmvbw.de und
www.welt.de
 

26.03.2002
Leipziger Wohnungsbaugesellschaft bekommt wieder mehr Mieter
Nach Einschätzung der Geschäftsführung der Leipziger Wohnungsbaugesellschaft verbessert sich die Vermietungssituation jetzt wieder. Über 39 % der Wohnungen stehen leer, davon 8,5 % sanierte Wohnungen.
www.lvz-online.de

25.03.2002
Workshop für Luckenwalde
In Luckenwalde stehen 2500 Wohnungen leer. 1000 sollen bis 2010 vom Markt genommen werden. Eigentlich müssten auch sanierte Plattenbauten fallen. Dies ist aus betriebswirtschaftlichen Gründen erst in 20 Jahren möglich.
www.MaerkischeAllgemeine.de

24.03.2002
BMVBW: Termine für die  zweite Workshopreihe
Die Termine für die zweite Workshopreihe wurden bekannt gegeben. 16.04 in Stendal, 18.04. Jena und 25.04. in Cottbus. Themen sind Infrastrukturanpassung und Stadtregionale Handlungsmöglichkeiten.
www.bmvbw.de

23.03.2002
Wohnungsbaugesellschaft  Kalbe in Insolvenz
Als zweites größeres Wohnungsunternehmen in Sachsen-Anhalt ist die Wohnungsbaugesellschaft Kalbe in Insolvenz. Das Unternehmen hat kein Geld für den Abriss und keine Mieter für die Sanierung.
www.volksstimme.de

22.03.2002
BMVBW:  Novelle des AHG ist ein Erfolg
Über 90 % der ostdeutschen Wohnungsunternehmen haben ihre Verpflichtungen aus dem Altschuldehilfegesetz erfüllt. Die Verfahren nach der AHGV sind im vollem Gange.
www.bmvbw.de

21.03.2002
BMVBW:   Erste Workshopreihe beendet
In Neustrelitz wurde die erste Workshopreihe beendet. Diskutiert wurde u. a. die Kooperation zwischen Wohnungsunternehmen und Städten, Lastenausgleichsmodelle und städtebauliche Leitbilder.
www.bmvbw.de

19.03.2002
BMVBW: Workshop für sächsische Kommunen in Riesa eröffnet
Die Kommunen wurden aufgefordert, die Workshops als Tauschbörse für Ideen zu nutzen und ihren Sachverstand nicht hinter dem Berg zu halten.
www.bmvbw.de

18.03.2002
BBU:
Arbeitsgruppe Umsetzung der AHGV tagte erstmalig
Die neu gegründete Arbeitsgruppe zur Umsetzung der AHGV tagte zum ersten mal. 30 Unternehmen erarbeiten zur Zeit Sanierungskonzepte. 3 Anträge liegen bei der KfW vor. Als besondere Probleme wurden herausgearbeitet: der hohe Sanierungsstand der Unternehmen und die Verpflichtung zu Modernisieren, zu hohe Abrissquoten der einzelnen Unternehmen, Probleme bei den Verhandlungen mit den Banken und die Grunderwerbssteuerproblematik.

14.03.2002
BMVBW:  Tischvorlagen für die erste Workshopreihe abrufbar
Das BMVBW hat die Unterlagen, die innerhalb der ersten Workshopreihe diskutiert werden in das Internet gestellt.
www.bmvbw.de

13.03.2002
BMVBW: Erste Workshopreihe hat begonnen
Die erste Workshopreihe im Rahmen des Wettbewerbs Stadtumbau Ost hat in Dessau begonnen. Weitere Termine sind der 19.03.2002 in Riesa und der 21.03.2002 in Neustrelitz. Themen waren die Suche nach Leitbildern, der Umgang mit Altbaubeständen und die Zukunft der Plattenbaugebiete.
www.bmvbw.de

12.03.2002
Wohnungsleerstand in Berlin auf Rekordniveau
Eine Studie in Berlin belegt, dass der Leerstand in Berlin auf über 140000 Wohnungen gestiegen ist.
www.berlinonline.de

11.03.2002
GdW und Deutscher Städtetag: 2. Leerstandskongress am 11.04.2002
Die Spitzenverbände der Wohnungswirtschaft und der Kommunen führen am 11.04.2002 in Berlin den 2. Leerstandskongress durch.
www.gdw.de

09.03.2002
BTU Cottbus:  Demotagekonzepte von Plattenbauten
Auf einem Workshop in Cottbus werden Demontagekonzepte von Plattenbauten dargestellt. Ein Modellvorhaben vor Ort wird präsentiert. Raum in der Diskussion nehmen nicht nur die Demontagetechnologien ein, sondern auch die Finanzierbarkeit bzw. Wirtschaftlichkeit dieser Vorhaben.
www.mswv.brandenburg.de

07.03.2002 
Abrisspauschalen in Sachsen und Thüringen höher
Die zukünftigen Förderrichtlinien der Länder Sachsen und Thüringen sehen im Rahmen der Städtebauförderung eine Abrisspauschale von 70 bzw. 75 Euro/qm vor. Damit wird der vorgeschriebene Mindestbeitrag deutlich überschritten. In Thüringen kann sogar im Einzelfall ein höherer Betrag bewilligt werden.

06.03.2002
BBU: Leerstand beherrschendes Thema der wohnungswirtschaftlichen Tage
Im Rahmen der wohnungswirtschaftlichen Tage forderte der Vorstand des BBU den Abbau bürokratischer Hemmnisse bei der Altschuldenentlastung. Eine Nachbesserung der AHGV wurde angemahnt. Stillgelegte Wohnungen sollen auch von den Altschulden befreit werden. Eine breite Rolle in den Diskussionen nahm die Problematik der Bankenbeteiligung ein. Das KfW Darlehnsprogramm wurde als Fehlangebot qualifiziert.

04.03.2002
BBU:
Schnelle Umsetzung von Abrissprojekten gefordert
Die Leerstandsquote hat sich nach Hochrechnungen des BBU auf 13,6% im Jahr 2001 erhöht (2000: 12,6%). Der Leerstand kostet aufgrund der Schulden und Betriebskosten im Jahr 60 Mill. Euro. Kritisiert wird, dass im Land keine zusätzliche Förderung im Rahmen von § 6a AHG angeboten wird. Der schnelle Abrissbeginn wird gefordert, auch wenn noch keine städtebaulichen Konzepte vorliegen.
www.bbu.de

01.03.2002
Landtag Brandenburg: Koalitionsfraktionen fordern zügigen Stadtumbau
Die Koalitionsfraktionen in Brandenburg fordern die Landesregierung auf, den Stadtumbau zügig umzusetzen. Hintergrund ist der Wohnungsleerstand von 15-20% in den Randregionen. 150000 Wohnungen sind nicht  vermietbar. Betroffen sind 27 Städte.

26.02.2002
IRS:
Broschüre zu Großsiedlungen herausgegeben
Unter dem Titel "Läuft die Platte leer" hat das IRS eine Broschüre zu Möglichkeiten und Grenzen von Strategien zur Leerstandsbekämpfung in Großsiedlungen herausgegeben.

24.02.2002
GdW:
Drohende Kollision zwischen Investitionszulagengesetz  und § 6a AHG
Viele Wohnungsunternehmen haben in den vergangenen Jahren Investitionszulage erhalten. Es droht die Gefahr, dass beim Abriss von Objekten diese zurückzuzahlen ist
www.gdw.de

23.02.2002
BMVBW: Erstmals auch Mittel für Stadtumbau West
Auf Grund des Wohnungsleerstandes in einigen westdeutschen Städten werden 2002 erstmalig Mittel in Höhe von 15 Mill. Euro für den Stadtumbau West zur Verfügung gestellt. Diese sollen für Pilotprojekte eingesetzt werden.
www.bmvbw.de

22.02.2002
BMVBW: Kreditprogramm für den Stadtumbau Ost gestartet
Das für den Stadtumbau geöffnete KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm II wurde von den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen gebilligt. Sachsen ist dem Programm noch nicht beigetreten.
www.bmvbw.de

21.02.2002
MSWV Brandenburg: Städte sind für den Stadtumbau gerüstet
Bauminister Meyer rechnet mit einem Rückbaubedarf von 1000 Wohnungen im Jahr 2002. Für das Programmjahr 2002 stehen insgesamt in Brandenburg rund 72 Mill. Euro für den Stadtumbau zur Verfügung. 25,4 Mill. Euro sind für den Abriss vorgesehen; 38,1 Mill. Euro für die Aufwertung und 8,4 Mill. Euro für die Wohneigentumsbildung. Damit beträgt die Bereitstellung von Kassenmitteln 2002 3,81 Mill. Euro für den Abriss und 1,94 Mill. Euro für die Aufwertung.
www.mswv.brandenburg.de

19.02.2002:
BMVBW:
Wettbewerb zum Stadtumbau hat begonnen
Mit der letzten Starterkonferenz in Schwerin hat der Wettbewerb zum Stadtumbau offiziell begonnen. Im März findet die erste Workshopreihe, allerdings als eintägige Veranstaltungen, statt. Die Einladungen gehen in den nächsten vierzehn Tagen an die Kommunen. Diese sind aufgefordert weitere Themen für die Workshops zu benennen. In Potsdam forderte Minister Meyer die Streichung aller 10 Mrd. € Altschulden.
www.bmvbw.de

20.02.2002
MWV Sachsen-Anhalt:
Neue Förderrichtlinien im Rahmen des Stadtumbaus
Ab 4.03.2002 können Anträge für das Stadtumbauprogramm im Land Sachsen-Anhalt gestellt werden.
www.sachsen-anhalt.de

15.02.2002
BMVBW:
Abschluss der Starterkonferenzen
Mit den Veranstaltungen am 18.02.2002 in Potsdam und 19.02.2002 in Schwerin endet die Reihe der Starterkonferenzen. Kommunen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erhalten ihre Bewilligungen. Im März/April sollen Workshops folgen.
www.bmvbw.de

12.02.2002
Verband Thüringer Wohnungswirtschaft:
Arbeitshilfe zur Bautechnik
Abbruch und Demontage von Plattenbauten unter dem Gesichtspunkt der Kosten- und Aufwandssenkung für betroffene Wohnungsunternehmen als  Arbeitshilfe (2001) vom Verband herausgegeben.
www.vtw.de

09.02.2002
ILB Brandenburg:
Keine Förderung im sozialen Mietwohnungsbau mehr
Das Förderprogramm im sozialen Mietwohnungsneubau im Land Brandenburg wird auf Grund des hohen Wohnungsleerstandes im Jahr 2002 nicht mehr fortgeführt. Das Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm wurde durch aktuelle Hinweise, die auch den Stadtumbau betreffen, ergänzt.
www.ilb.de

05.02.2002
KfW:
Wohnraum-Modernisierungsprogramm II für Stadtumbau geöffnet
Neben der Möglichkeit günstige Modernisierungskredite zu erhalten, wurde das KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm II auch für den Abriss in den neuen Ländern geöffnet. Gefördert werden Rückbaumaßnahmen und Umschuldungsmaßnahmen  in Höhe von max. 125 €/qm Wohnfläche. Ein Kumulierung mit den Stadtumbaumitteln (Rückbau) ist möglich. Eine grundbuchliche Sicherung bzw. eine Ausfallbürgschaft der Gemeinde ist vorgesehen. Bund und Land übernehmen eine Haftungsfreistellung von 50%.
www.kfw.de

02.02.2002
GdW:
250 Wohnungsunternehmen haben über 15% Leerstand
Im Rahmen der MPW-Journalistenpreisverleihung wurden vom GdW aktuelle Zahlen über die Ostdeutsche Wohnungswirtschaft bekannt gegeben. 250 Wohnungsunternehmen haben z.Z. einen Leerstand von über 15%, über 30 Anträge für Altschuldenentlastung liegen bei der KfW vor. Die vorhandenen 358 Mill. € Bundesmittel für die Entlastung sind schon überzeichnet.
www.gdw.de

31.01.2002
KfW:
Bisher 4 Anträge nach AHGV bewilligt
Nach Information der KfW wurden bisher 4 Anträge von Wohnungsunternehmen nach der AHGV bewilligt. Das Volumen für diese Bewilligungen  beträgt ca. 20 Mill. €! Viele bereits gestellte Anträge sind unvollständig und müssen nachgearbeitet werden. Im BMVBW gibt es Überlegungen, wie die Verteilung der restlichen Mittel (ca. 338 Mill. €) zu erfolgen hat. Die Mitwirkung der Banken wird problematisch dargestellt

30.01.2002
BBU: Gesondertes Abrissprogramm notwendig
Im Rahmen einer Veranstaltung für Wohnungsunternehmen zum Stadtumbau und zur AHGV wird vom BBU ein eigenständiges Abrissprogramm für Brandenburg gefordert. Das MSWV Brandenburg gibt erstmals Vordrucke zu Darstellung und Nachweis der Länder-Kofinanzierung nach § 6a AHG heraus. Ein eigenständiges Formblatt für die "Berücksichtigung städtebaulicher Aspekte", das die Gemeinden unterschreiben müssen wird veröffentlicht. Damit sind die Voraussetzungen, die KfW-Anträge  mit der Anlage 1 zu vervollständigen, geschaffen.

23.01.2002
BMVBW:
Weitere Informationen zum Stadtumbau Ost
Das BMVBW hat ausführliche Informationen zum Wettbewerb in das Internet gestellt. Neben Hinweisen zur Organisation, zum Ablauf, zum Inhalt der Konzepte  und den Workshops, gibt es Informationen zu den Themenschwerpunkten.
www.bmvbw.de

23.01.2001
BMVBW: 
Erste Starterkonferenz in Sachsen-Anhalt
In Magdeburg fand die erste Starterkonferenz zum Wettbewerb statt. Ziel war es, das Verfahren zu erläutern. Erörtert wurde, wie die Kommunen auf Workshops mit Rat und durch den Austausch von Erfahrungen unterstützt werden können.
www.bmvbw.de

17.01.2002
BMVBW:
Wettbewerbsteilnehmer stehen fest
Das Bundesbauministerium gab heute die Teilnehmer am Wettbewerb "Stadtumbau Ost" bekannt. 263 Kommunen und 10 Gebiete in Berlin wurden zum Wettbewerb zugelassen. Damit wird das neue Programm in Gang gesetzt. (Liste der Teilnehmer auf den Seiten des BMVBW).
www.bmvbw.de (Liste)