Newsticker Archiv Mai 2002

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31.05.2002
Coswig: Neubaugebiet  wird umgestaltet
Der Coswiger Stadtrat stellte am Mittwochabend wichtige Weichen für die Zukunftsentwicklung der Stadt. Er verabschiedete einstimmig das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (InSEK). Dieses legt die Grundlage für den Umbau der Wohngebiete Dresdner Straße und Neusörnewitz im Rahmen des Wettbewerbs Stadtumbau Ost.
www.dnn.de

30.05.2002
Zeulenroda: Neben Plattenbau auch Industriebrachen im Stadtumbau
Einhellig erklärten alle Stadtrats-Fraktionen mit Blick auf das Bundes-Programm "Stadtumbau Ost" ihre Zustimmung zum ersten Entwurf des "Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes mit räumlich abgegrenzten Fördergebieten". Denn es dient als Grundlage weiterer städtebaulicher Rahmenplanungen der Kommune. Das jetzt bestätigte Stadtentwicklungskonzept ist nötig, um in den kommenden acht Jahren Finanzhilfen von Bund und Land auskosten zu können. Gleichzeitig beteiligt man sich damit am Wettbewerb "Stadtumbau Ost", bei dem weitere Fördergelder winken. Als die drei Schwerpunkte sind die Plattenbausiedlung Grotewohl-Ring/Straße der DSF, der Innenstadtbereich (Aumaische und Schleizer Straße/Schulwinkel/Buche) sowie die Industriebrachen Greizer Straße/Friedrich-Ebert-Straße mit konkreten Veränderungs-Ideen benannt
www.otz.de

29.05.2002
DASL: Widersprüchliches über die Zukunft der Stadt
Auf Immobilienmessen werden
.Standortqualitäten gewogen und verglichen - auf Kongressen der Stadtplaner werden sie geplant und verhandelt. Thema eins ist im Osten die Schrumpfung der Städte und der unabwendbare Stadtumbau, im Westen wie im Osten die neue und fragwürdige Wertigkeit des "öffentlichen Raums".
www.welt.de

28.05.2002
Brandenburg: 14 Millionen Euro für Stadtumbau bewilligt
In Brandenburg wird der Stadtumbau weiter vorangetrieben. Bauminister Hartmut Meyer (SPD) übergab gestern sechs Städten Fördermittelbescheide. Sie erhalten zusammen rund 14 Millionen Euro. Im Einzelnen wurden Brandenburg/H. 3,2 Mio. Euro und Frankfurt (O.) 4,6 Mio. bewilligt. Lauchhammer erhält eine Stadtumbau-Förderung von 360 000 Euro. Luckenwalde bekommt 2,9 Mio. Euro. Rathenow wurden 1,3 Mio. Euro zugesprochen, und Velten bekommt 1,4 Mio. Euro. Bereits letzte Woche hatte Meyer den vier Lausitzer Städten Cottbus, Forst, Senftenberg und Guben Fördermittel von 13 Millionen Euro für den Stadtumbau bewilligt. «Mein Haus will die Kommunen mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen», betonte der Minister gestern.
www.morgenpost.de

28.05.2002
Mecklernburg-Vorpommern: Wohnungen in der „Platte“ gefragt
Eine bessere Förderung von Wohneigentum und die schnellere Bearbeitung von Bauanträgen hat der Verband Deutscher Makler (VDM) gefordert. Bei einem „Runden Tisch der Immobilienwirtschaft“ Mecklenburg-Vorpommerns gestern in Schwerin stellten VDM-Mitglieder einen hohen Bedarf an attraktiven Standorten für qualitativ hochwertigen Wohnungsneubau sowohl im innerstädtischen als auch in Randbereichen größerer Städte fest.
www.ostsee-zetung.de

27.05.2002
Anklam: Plattenbau in der Innenstadt
Erschreckende Prognosen für Wohnungsleerstand Stadtplaner begründen künftigen Abriss von Anklamer Plattenbauten. Im Jahr 2001 standen von 7429 Anklamer Wohnungen 547 leer - das entspreche etwa sieben Prozent.
 www.nordkurier.de

25.05.2002
BMVBW: Mittel für die Städtebauförderung stehen frühzeitig bereit
Die Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern für die Städtebauförderung ist unter Dach und Fach", sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen Henner Wittling auf der 105. Bauministerkonferenz am Freitag in Wiesbaden. Ein halbes Jahr früher als bisher üblich könnten die Bundesländer die Mittel in diesem Jahr abrufen. Der Bund appelliere an die Länder, diese Mittel schnell und unbürokratisch an die Kommunen weiterzuleiten
www.bmvbw.de

25.05.2002
Pößneck: In der Altstadt stehen 45 Prozent der Wohnungen leer
Genau 1542 Wohnungen standen am 22. April in Pößneck leer. Das sind 20,2 Prozent der 7633 Wohnungen in der 14 000-Einwohner-Stadt. Dabei gibt es in Pößneck Quartiere, in denen es vergleichsweise sehr gut aussieht, aber auch solche, in denen die Lage nicht mehr schön zu reden ist.
Einen Leerstand von 45,3 Prozent ermittelte die Pößnecker Unternehmensberatung Uhlig & Weibler in der Altstadt, bei 43,8 Prozent liegt die Quote im Bereich der Turmstraße.
www.otz.de

25.05.2002
Ostdeutschen Bankenverband: Die Banken fordern ein Gesamtkonzept
Der immer weiter anwachsende Leerstand bei den Mietwohnungen, der inzwischen einen Durchschnittswert von 15,8 Prozent erreicht habe und weiter deutlich ansteigen werde, dränge zu einem sofortigen Handeln. "Wir haben aber das Gefühl, dass die kommunalen Entscheidungsträger allein gelassen werden und sich die Länder zurück lehnen", so Edgar Most, Vorstandsvorsitzender des Ostdeutschen Bankenverbandes ,Vor allem in Städten, in denen die frühere industrielle Monokultur nicht mehr ersetzbar sei, werde das ohne Flächenabriss nicht zu machen sein.
www.mz-web.de

24.05.2002
Ostdeutschen Bankenverband: Wohnungsleerstand im Osten weiter steigend
Der Wohnungsleerstand in Ostdeutschland ist weiter gewachsen und hat nach Angaben des Ostdeutschen Bankenverbandes (Berlin) dramatische Züge angenommen. »Ende 2001 ist der Leerstand im Durchschnitt auf 15,8 Prozent angestiegen«, sagte der Vorsitzende des Vorstandes Edgar Most am Freitag in Leipzig. Das sei ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent. »Damit ist die Leerstandsquote im Osten fünf Mal so hoch wie im Westen«, sagte Most. Eine Ende der Misere sei derzeit nicht abzusehen.
www.thueringer-allgemein.de

24.05.2002
Wurzen: Leerstand im Altbaubereich
Wurzen schrumpft. Statt wie zu Wendezeiten 20.000 Einwohner nehmen die Kommunalpolitiker nun eher 13.000 ins Visier. Eine Entwicklung wie in hunderten ostdeutschen Kommunen. 1700 Wohnungen, so die städtische Analyse, stehen bereits leer. Mit der Teilnahme am Bundeswettbewerb "Stadtumbau Ost" hat sich Wurzen Geld für geordnete Planung verschafft. Das Problem: Die leer stehenden Wohnungen sind nicht in den Neubaugebieten in Wurzen Nord konzentriert. Sie durchlöchern mit ruinösen Häusern und leeren Fenstern gerade die schönsten Viertel Wurzens. Unsanierte Gründerzeithäuser und Leerstand im bewahrenswertesten Teil der Stadt, dem mittelalterlichen Stadtkern, geben den Stadtplanern eine schwierige Aufgabe auf.
www.lvz-online.de

23.05.2002
MSWV Brandenburg: Erste Fördermittelbescheide
Minister Meyer übergab die ersten Fördermittelbescheide für die Städte Cottbus, Forst, Guben und Spremberg für den Stadtumbau mit einem Volumen von 13,6 Mill.€.

23.05.2002
Gera: Nur noch 85000 Einwohner
Ein heißes Eisen ist die Stadträumliche Entwicklungskonzeption, mit der sich Gera auf eine Einwohnerzahl von rund 85 000 Menschen bis 2020 einrichtet.
Die Entwicklungskonzeption ist eine Medaille mit zwei Seiten: Positiv ist, die Entwicklung zu erkennen und im Stadtumbau Ost Gera so zu strukturieren, dass nicht ganze Straßenzüge oder gar Stadtteile veröden. Mit dem Konzept der Siedlungsstadt, das allen Stadtteilen eine Zukunft geben soll, ist ein vernünftiger Lösungsweg favorisiert.
www.otz.de

 

22.05.2002
Oschatz: Stadt wirbt für Abrissprogramm
Ende 2001 standen 1500 Wohnungen leer: Tendenz steigend. Denn die Bevölkerung schrumpft weiter. Die Wohnungsunternehmen wollen jetzt ihre unansehnlichen Ruinen abreißen. Doch das reicht nicht, um den Wohnungsmarkt zu reparieren. Im Rathaus hofft man nun darauf, dass auch Privateigentümer nach der Abrissbirne rufen.
www.lvz-online.de
 

21.05.2002
Pößneck:1540 Wohnungen leer
In Pößneck stehen derzeit genau 1540 Wohnungen leer. Die rund 14 000 Einwohner der Stadt leben in etwa 6100 Haushalten, denen über 7600 Wohneinheiten zur Verfügung stehen. Vom Leerstand sind unsanierte, aber auch sanierte Immobilien betroffen. In zehn bis 15 Jahren, wenn der Geburtenknick aus den ersten Jahren nach der Wende wohnungsmarktrelevant wird, könnte es noch schlimmer aussehen.
www.otz.de

17.05.2002
Weißenfels: Aus Wohnungen entstehen Abstellräume
Ein Pilotprojekt wird in diesem Jahr im Weißenfelser Südring starten . Dabei handelt es sich um den Block mit den Hausnummern 66 bis 71. "Zugunsten der Genossenschafter, die schon drängeln, wird die fünfte Etage nicht abgetragen, sondern umgenutzt. Aus Wohnungen entstehen Bodenräume."
www.mz-web.de

17.05.2002
Wismar: 15% der Einwohner gehen verloren
Ein Überangebot von etwa 3000 Wohnungen wird in Wismar in den kommenden Jahren entstehen – die Zahl der Haushalte nämlich wird sich von 22 784 in 2001 auf 20 587 bis 2015 verringern. Das ist eine der Prognosen, die die Arbeitsgemeinschaft „Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)“ als erste Ergebnisse ihrer Untersuchungen vorstellte
www.ostsee-zeitung.de

16.05.2002
MSWV Brandenburg: Europan 7 Wettbewerbsverfahren zum Stadtumbau
Das MSWV schreibt die Teilnahme von Städten in Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen am Europan 7-Wettbewerbsverfahren 2003 zum Thema Stadtumbau aus. Das engere Wettbewerbsgebiet soll 3 ha maximal betragen. Die Aufgabe umfasst die Umgestaltung vorhandener Gebäude und Freiflächen.  Bewerbungen sind bis 14.06.2002 einzureichen

16.05.2002
Sächsisches Innenministerium: Ausschreibung Stadtumbau
Das sächsische Innenministerium hat im Amtsblatt Nr. 20/2002 die Ausschreibung für das Programm "Maßnahmen zum Stadtumbau" veröffentlicht. Die neuer Förderrichtlinie dazu trat am 16.04.2002 in Kraft. Bis 15.07. sind die Anträge abzugeben.
www.recht-sachsen.de (pdf)

15.05.2002
Stadtumbau: Abrisspläne durch Altschulden gebremst
Durch die Altschuldenregelung kommt der Stadtumbau in Thüringen nicht richtig in Gang. Trotzdem liegen jetzt schon für 5500 Wohnungen Abrissanträge vor. Insgesamt sollen in Thüringen 110000 Wohnungen abgerissen werden.
www.freies-wort.de

15.05.2002
MSWV Brandenburg: Strategien zur Eigentumsbildung
Das MSWV Brandenburg führt einen Workshop zu Strategien zur nachhaltigen Eigentumsbildung in der Stadt durch. Damit ist der Auftakt für das Teilprogramm Wohneigentum im Rahmen des Stadtumbaus Ost gegeben.
www.brandenburg.de

14.05.2002
Neubrandenburg: Reaktion auf den zunehmenden Leerstand
Der geplante Umbau ihrer Stadt in den nächsten fünf bis 20 Jahren, über den der Nordkurier in seiner Sonnabendausgabe berichtete, hat ein lebhaftes Echo bei den Einwohner der Viertorestadt gefunden. Es stellt, und das machte der Leiter des Stadtplanungsamtes, Stefan Resch, zu Beginn des Forums klar, mit einer Mischung aus Abriss, Umbau und Neubau eine Reaktion auf den anhaltenden Einwohnerschwund und damit verbundenen Wohnungsleerstand dar. Derzeit gibt es für 2400 Wohnungen in der Stadt keine Mieter.
www.nordkurier.de

14.05.2002
Mecklenburg-Vorpommern:
Demographische Falle schnappt in fünf Jahren zu
Spätestens 2006 wird das Überalterungsproblem in Mecklenburg-Vorpommern deutlich. Dazu Interview mit Minister Holter
www.svz.de

13.05.2002
Stadtkongress beschäftigt sich mit der Zukunft der Städte
In Berlin wird der Kongress "Die Städte stärken im demografischen und wirtschaftlichen Wandel" durchgeführt. Dabei werden Probleme, wie Segregation, Migration und Schrumpfung behandelt.
www.eichstaedt-bohlig.de

12.05.2002
Neubrandenburg: Geordnetes Schrumpfen der Stadt
In Neubrandenburg wird mit weiteren Einwohnerrückgang gerechnet. Bis 2010 sollen 5000 Wohnungen abgerissen werden. Die Stadtplaner wollen ein geordnetes Schrumpfen der Stadt.
www.nordkurier.de

11.05.2002
Kosten der Ver- und Endsorgung steigen
Studien belegen, dass Kosten in Höhe von 5 bis 20 €/m² rückgebaute Wohnfläche   entstehen. Auch die Entgelte und Gebühren werden steigen. Besonders betroffen ist die Fernwärmesparte.
www.berlinonline.de

10.05.2002
Halle: Dritte Wegzugswelle
In Halle sind die Wegzüge nicht zu stoppen. 30000 bis 40000 Wohnungen stehen zur Disposition.
 www.ksta.de

10.05.2002
Waltershausen: Stadtumbau mit SAM
In Waltershausen beginnen die ersten Rückbaumaßnahmen. Die Demontage erfolgt mit Hilfe von Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM).
www.tlz.de

08.05.2002
VdW Niedersachsen: Stadtumbau West nicht verpassen
Der Niedersächsische Wohnungsverband fordert den Einstieg in den Stadtumbau West. Ein Wohnungsmarkt gibt es auch in Norddeutschland nicht mehr. Dies belegt eine Studie.
www.vdw-online.de
www.welt.de

08.05.2002
Rathenow: 2500 Wohnungen müssen weg
In Rathenow beginnt ein gigantisches Abrissprogramm, dass die beiden Großwohnungsunternehmen hauptsächlich verkraften müssen.
www.maerkischeallgemeine.de

07.05.2002
Jena: Nur geringe Probleme beim Stadtumbau
In Jena wird bei Einwohnerrückgang auf Aufwertung in den Plattenbaugebieten gesetzt.
www.tlz.de

06.05.2002
Aderlass der Städte stoppen
Die Städte bluten in Ost und West aus. Die Eigenheimzulage soll als Steuerungsinstrument eingesetzt werden.
www.Handelsblatt.com

04.05.2002
Nordhausen: Bürger planen mit
50 Bürger planen in Nordhausen am Stadtumbaukonzept mit. Im Internet steht extra ein Forum zu diesem Thema zur Verfügung.
www.thueringer-allgemeine.de

03.05.2002
Wismar: Abriss und Teilrückbau
In Wismar wird auf Abriss und Teilrückbau von Plattenbauten gesetzt. Die Umsetzung soll schnell erfolgen.
www.ostsee-zeitung.de

02.05.2002
BMVBW: Anforderungen an Wettbewerbsbeiträge
Die formellen und inhaltlichen  Anforderungen an die Wettbewerbsbeiträge sind jetzt abzurufen
www.bmvbw.de

02.05.2002
Großenhain: Umgestaltung von Plattenbauten
I
n Großenhain sollen im Plattenbaugebiet die ersten Umzüge durchgeführt werden. Danach soll die Umgestaltung der Blöcke beginnen.
www. sz-online.de